Open Me! – Wir haben in die Kiste geschaut

open me

Dass die Playstation Vita immer wieder mit innovativen Ideen überzeugen kann, beweist das mit dem letzten Store-Update veröffentlichte “Open Me!”. Ziel des Spiels ist es eine Box zu öffnen, welche mit Hilfe der AR-Karten in euer Zimmer projiziert wird – klingt einfach, ist es aber nicht immer!

Wer die AR-Karten nicht zur Hand hat kann sich diese entweder ausdrucken, oder aber auch im Spiel auswählen, dass keine vorhanden ist. Die Box wird dann auf einer glatten Oberfläche platziert. Dies klappt sogar überraschend gut. Zwar kann es ein wenig dauern, bis man eine geeignete Stelle gefunden hat, ist die Box aber erst mal zu sehen, kann man sich meist frei bewegen ohne die Box verschwinden zu lassen.

Mit einer AR-Karte gibt es jedoch keinerlei Probleme. Die Erkennung funktioniert gewohnt einwandfrei, was bei Beobachtern schnell eine gewisse Faszination hervorruft. Von der gewährten Bewegungsfreiheit durch die dreidimensionale Darstellung der Box muss man auch rege Gebrauch machen, denn sie muss von allen Seiten erforscht werden. Somit ist das Spiel nichts für unterwegs, ebenso solltet ihr über genügend Licht und auch Ruhe im Raum verfügen, um die Rätsel erfolgreich zu meistern.

Je nach Level unterscheidet sich die Box sowohl im Aussehen als auch beim benötigten Lösungsweg grundlegend. Mal habt ihr eine scheinbar einfache Holzkiste vor euch, mal ist es eine Kuckucksuhr oder ein hochtechnisierter Roboter. Da eine genauere Erläuterung der Funktionsweise der Boxen den Sinn des Spiels für euch zerstören würde, werden wir hier nur ein paar grundlegende Dinge zu den Rätseln preisgeben. So müsst ihr manchmal nah genug an die Box herangehen, um gewisse Dinge zu entdecken oder Techniken durchzuführen. Denn nicht nur eure grauen Zellen sind gefragt, sondern manchmal auch euer Geschick im Umgang mit dem Touchscreen, dessen Multitouch-Funktion des Öfteren genutzt werden muss.

Viele Rätsel sind einfacher als sie zunächst aussehen, trotzdem bedarf es des Öfteren mehr Zeit, bis ihr auf die Lösung kommt. Oft gibt es auch Fallen, die euch das Leben schwer machen und euch die virtuellen Finger versohlen, was bis hin zum Neustart der Box führen kann. In Verbindung mit der benötigten Bewegung – denn den Stick zu drehen ist doch leichter als tatsächlich aufzustehen und um die Box herumzulaufen – taucht man tief in das Spiel hinein und vergisst schnell, dass es sich dabei lediglich um ein virtuelles Spiel handelt und die Box nicht tatsächlich vor einem steht. Nach dem Öffnen einer Box erhaltet ihr je nach Geschwindigkeit und gemachten Fehlern eine Wertung sowie Punkte, mit denen ihr euch auf der Rangliste gegen andere Spieler messen könnt. Sollte euch dies nicht genug sein, könnt ihr euch – leider nur im Ad-Hoc-Modus – mit euren Freunden messen. Online könnt ihr immerhin selbst Boxen erstellen und diesen euren Freunden zusenden. Als Belohnung für das erfolgreiche Öffnen der Box könnt ihr ein Foto mit eurer Vita schießen, welches sich dann in der Box befindet.

Open Me! ist ab sofort zum Preis von 7,99€ erhältlich. Mit dem Kauf erhaltet ihr insgesamt 12 + (+1 Bonus) Pakete mit jeweils 4 Boxen. Die Spielzeit variiert sehr stark, je nachdem wie geschickt ihr seid. Wer das Spiel zunächst ausprobieren will kann sich die Testversion herunterladen und das Tutorial spielen. Einzelne Pakete sind dann zum Preis von je 0,79€ und zwei 6er Pakete für je 4,99€ zu erwerben, was euch dann beim Kauf aller Pakete insgesamt aber teurer kommt.

Ob sich der recht hohe Preis für das Spiel lohnt, sollte jeder für sich entscheiden. Open Me! bringt auf jeden Fall frischen Wind in eure Spielebibliothek, macht definitiv viel Spaß und wird für verblüffte Gesichter bei euren Freunden und Familienmitgliedern sorgen, die bestimmt auch gerne mal mit euch knobeln werden.

Geschrieben von Christian Götzinger

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