Die PS5 wird entweder mit Verlust oder zum Premium Preis verkauft, glauben Analysten

Noch immer steht nicht fest, was die PS5 oder Xbox One Series X nachher kosten wird, die sich in den Spezifikationen vermutlich recht ähnlich sind. Viele sind sich inzwischen dahingehend aber einig, der Preis von 399 EUR wird in der nächsten Generation nicht zum Launch machbar sein.

Das untermauert jetzt auch noch einmal der Analyst Daniel Ahmad, der glaubt, dass die Hardware entweder mit Verlust für Sony und Microsoft verkauft wird oder die Endkunden einen Premium Preis bezahlen müssen.

Alleine die CPU/GPU, der GDDR6 Speicher und die NVMe SSD werden über 50 Prozent der Produktionskosten ausmachen, wenn nicht sogar schon über 400 US Dollar. Hinzu kommen die restlichen Komponenten, Transport, Verpackung, Zoll und und und, was den Preis weiter in die Höhe treiben wird. Ahmad geht daher davon aus, dass die PS5 diesmal deutlich teurer sein wird, auch wenn man es wohl vermeiden möchte, die Marke von 599 US Dollar zu überschreiten, um nicht das Debakel der PS3 erneut erleben zu müssen.

Womöglich setzt man hier auf einen Premium Preis und Subvention zugleich, bis man die Produktionskosten senken kann. Das würde aber auch bedeuten, dass der Launch Preis wohl für eine lange Zeit bestehen bleibt. Weitere Gedanken gehen in Richtung der Abo-Services wie PlayStation Plus oder PlayStation Now, um damit mögliche Verluste aufzufangen, aber dazu müsste man die Spieler auch dazu bewegen ein solches Abo-Modell abzuschließen.

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Kürzliche Spekulationen, dass die PS5 zu einem Preis von 900 US Dollar auf den Markt kommt und sogar eine Premium-Version angeboten werden soll, hat Sony umgehend dementiert. Somit bleibt es auch weiterhin spannend, welchen Preis Sony für die PS5 für attraktiv hält, was bislang die einzige und offizielle Aussage dazu ist.

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