Die Unreal Engine 5 wurde auch im Hinblick auf Datenmengeneinsparung entwickelt

Die beeindruckende Tech-Demo der Unreal Engine 5 am gestrigen Mittwoch auf der PS5 ließ auch einige Fragen zurück, besonders im Hinblick auf die Möglichkeit, dass Entwickler dank der Nanite-Technologie zukünftig nicht mehr so sehr auf die Anzahl der Polygone oder LODs schauen müssen und diese quasi unendlich in ihre Spiele packen können.

Dies ließ die Befürchtung aufkommen, dass Spiele zukünftig noch größer ausfallen werden, als sie es ohnehin schon sind. Hier kann Epic Games die Spieler allerdings beruhigen, wie man in einem kurzen Statement erklärt. Zwar könne man keine expliziten Details dahinter nennen, letztendlich wird es aber so sein, dass man keine statischen Tech-Demos ausliefert, sondern Spiele. Game Sizes sei daher ein Punkt, den man durchaus berücksichtigt hat.

Die Bedenken hinsichtlich zukünftiger Datenmengen hat man aber auch schon von einem ganz anderen Aspekt her entschärft. Bei aktuellen Spielen von Festplatten ist es noch so, dass viele Assets doppelt und dreifach vorhanden sein müssen, um sie schnell genug laden zu können.

Mit der schnellen PS5 SSD fällt dies nun weg und sämtliche Assets werden voraussichtlich nur einmal gebraucht, da sie instant aus dem Speicher geladen werden können. Als praktisches Beispiel nannte man hier Horizon: Zero Dawn, das alleine rund 10 Gigabyte an doppelten Daten aufwies, die man künftig einfach einspart.