gamescom 2021 – Kleiner, weniger Aussteller & Tickets für 150 EUR?

Noch ist unklar, ob die gamescom in diesem Jahr so stattfinden wird, wie vorsichtig schon einmal geplant, oder ob sie überhaupt stattfinden kann. Der Veranstalter lotet daher schon einmal die Optionen aus, die nicht jedem gefallen dürften.

Die Politik reitet weiterhin kopflos durch die Pandemie und opfert ungehemmt eine Branche nach der anderen. Die Messebranche gehört bislang mit zu den größten Verlierern, was sich zukünftig auch auf deren Konzepte auswirkt.

Wie die koelnmesse (via) mitteilt, plant man für die gamescom 2021 in unterschiedliche Richtungen. Dazu gehört ein breiteres digitales Angebot, das irgendwo auch als Rettungsanker dient, aber auch Veranstaltungen vor Ort. Diese werden wohl in einem kleineren Rahmen stattfinden und mit weniger Ausstellern. Noch unpopulärer dürften jedoch deutlich höhere Ticketpreise sein.

Tickets für 150 EUR?

So geht aus einer Umfrage der koelnmesse hervor, ob Besucher bereit wären, über 70 EUR für ein Wochenendticket zu bezahlen. Weitere Preismodelle umfassen Tageskarten für knapp 50 EUR oder die beliebte Wildcard für gut 150 EUR. Dies alles vor dem Hintergrund, dass man den sonstigen Massenandrang vermeidet und eine entspanntere gamescom haben kann. Offensichtlich zahlt man damit für andere Personen mit, die dann einfach nicht da sind.

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Noch ist nichts endgültig entschieden, Ideen sind aber schon massig vorhanden. Neben digitalen Warteschlangen sind auch Zeitslots und eine exakte Nachverfolgung von Besuchern im Gespräch. Hinter der Hand sind offenbar aber auch Impfnachweise und Schnelltests nicht ausgeschlossen. Alles Optionen, die es komplizierter und teurer machen, verschuldet durch eine unfähige Politik, die seit über einem Jahr nicht in der Lage ist, vorausschauend zu agieren.

Würdet ihr unter diesen Umständen an der gamescom 2021 teilnehmen wollen?