Games-Industrie setzt 60 Milliarden mit Konsolen, digitalen Inhalten & mehr um

Der digitale Vormarsch zeigt sich in Zeiten der Corona-Pandemie deutlicher denn je, die hier einen Rekordumsatz nach dem anderen einfahren. In 2021 wurden hiermit 60 Milliarden US-Dollar in der gesamten Industrie umgesetzt.

Das geht aus einem aktuellen Bericht von Ampere Analysis hervor, der Umsätze aus Konsolen, Spielen, Abosservices und Mikrotransaktionen umfasst. Zwar zeigt sich damit erneut eine Steigerung gegenüber den Vorjahren, die anhaltenden Lieferengpässe der PS5 und Xbox Series X könnten die Zahlen nach Ansicht von Piers Harding-Rolls, Ampere Head of Games Research, aber noch deutlich zurückhalten.

„Der Anstieg der Ausgaben wurde durch teurere neue Konsolen auf dem Markt und die zunehmende Akzeptanz von Abonnementdiensten wie dem Xbox Game Pass von Microsoft vorangetrieben“, so Harding-Rolls.

Spiele auf Disc verschwinden

Die physische Disc wird dabei immer mehr verdrängt und macht nur noch einen Anteil von rund 30 Prozent der Softwareverkäufe aus. Das wird auch von den Publishern immer mehr vorangetrieben, in dem man oftmals nur noch digitale Versionen der Spiele auf Konsolen anbietet.

game sales 2021

Aboservices immer beliebter

Einen nicht unerheblichen Anteil daran haben PlayStation Plus und der Xbox Game Pass, die jährlich um rund 20 Prozent wachsen. Dadurch fällt der Kauf des physischen Pendant quasi komplett weg.

„Das Wachstum der Ausgaben für Abonnementdienste wurde hauptsächlich durch die verbesserte Akzeptanz von Xbox Game Pass Ultimate vorangetrieben, während Nintendo Switch Online und PS Plus ebenfalls dazu beitrugen. Die Einbeziehung zahlreicher „Day One“-Titel durch Microsoft half Xbox Game Pass, in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 an Dynamik zu gewinnen, wobei der Dienst bis Anfang Januar 2022 25 Millionen bezahlte Abonnements erreichte.“

Für das laufende Jahr erwartet man einen weiteren Wachstum in der Industrie, der auf über 61 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Im Konsolen-Markt hat Sony hier weiterhin die Nase vorne, mit einem Anteil von 46 Prozent, gefolgt von Nintendo mit 29 Prozent und Microsoft mit 25 Prozent. Der Anteil zwischen Sony und Microsoft verringert sich aber zunehmend.

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