Nach Activision: Vorwürfe gegen PlayStation wegen Diskriminierung von Frauen

Jeder ist mal an der Reihe! Nach Ubisoft, Quantic Dream und Activision werden nun auch Vorwürfe gegen Sony PlayStation laut, die den Japaner eine toxische Unternehmenskultur und Diskriminierung am Arbeitsplatz, insbesondere gegen Frauen vorwerfen.

So hat eine ehemalige IT Analystin Klage gegen Sony erhoben, die ihrer Ansicht nach zu unrecht gekündigt wurde, nachdem sie sich gegen Diskriminierung von Frauen im Unternehmen ausgesprochen hatte. Das alles nur wenige Tage nachdem PlayStation Boss Jim Ryan mahnend mit dem Finger auf Activision gezeigt hat.

Unter anderem heißt es in der Klageschrift:

„Sony diskriminiert weibliche Angestellte, einschließlich weiblicher Mitarbeiter und jenen, die sich als Frau sehen, bei der Entlohnung und Beförderung und unterwirft sie einer von Männern dominierten Arbeitskultur.“

Im Detail beklagt man unter anderem, dass man sie völlig in ihrer Arbeit ignoriert und stattdessen nur auf männliche Kollegen reagiert hätte. Wenn Frauen zudem mit persönlichen Problemen zu kämpfen hatten, wurde eher darüber gesprochen, warum sie so oft der Arbeit fern bleiben und die geforderte Leistung nicht erbringen. Vergleichbare Szenarien hätte es bei Männern nie gegeben. Am Ende hätte dies den Eindruck erweckt, dass Frauen weniger professionell in ihrer Arbeit sind, sondern emotionaler regieren als ihre männlichen Kollegen.

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Beförderungen verweigert?

Auch bei Beförderungsgelegenheiten hätte man sie stets übergangen, die nachweislich zugunsten immer an Männer im Unternehmen gegangen seien. Demnach würde Sony separate Prozesse zwischen Männern und Frauen durchführen, wenn es um Beförderungen geht.

„Die Zahl der Männer außerhalb des Zyklus ist bemerkenswert. Dies deutet darauf hin, dass es bei Sony separate Prozesse für die Beförderung von Männern und Frauen gibt.“

Nachdem sie deswegen Beschwerde wegen geschlechtsspezifischer Voreingenommenheit eingereicht hatte, wurde sie einfach gekündigt.

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Ob dem tatsächlich so ist und ob sich dies am Ende auch so beweisen lässt, gilt es nun abzuwarten. Falls ja, wird es wohl nicht der letzte Fall in der gesamten Industrie gewesen sein.

Ein State von Sony zu diesen Vorwürfen gibt es bislang nicht.

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