PlayStation VR – Geringe User-Basis steht Triple-A Games derzeit noch im Weg

Immer wieder hört man, dass es PlayStation VR an echten Triple-A Games mangelt, die man real betrachtet tatsächlich noch an einer Hand abzählen kann. Vorwiegend lebt VR derzeit von eher kurzweiligen Erfahrung, die in erster Linie von ihrer Vielfalt profitieren.

Laut Sony´s Richard Marks, Head of PlayStation Magic Labs, gäbe es keine Gründe, warum es nicht mehr Triple-A Spiele wie ‘Resident Evil 7’ oder ‘DiRT’ geben sollte. Die Technik dazu ist vorhanden, aber es scheitert seiner Meinung nach momentan noch an der User-Basis, die schätzungsweise bei rund einer Million liegt.  Triple-A Games spielen allerdings in einer Liga von 5 Millionen und weitaus mehr Spielern, die dementsprechend auch für Umsatz sorgen, der wiederum in die Entwicklung solcher Projekte fließen kann.

“Ich denke nicht, dass es irgendwelche Gründe gibt, warum dies nicht sein kann,” so Marks. “Und auch aus dem gleichen Grund hängt es von den Umsätzen für einen Entwickler ab, in die Entwicklung eines Spiels zu investieren, dessen Zahlen der möglichen Verkäufe entsprechen müssen.”

Für Marks ist es aktuell noch nicht der richtige Zeitpunkt für wirkliche große Produktionen, aber ‘Resident Evil 7’ hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist und auch gut zu dieser Technologie passt. Hier gibt es aber auch wieder Ausnahmen, sodass er sich zum Beispiel ein ‘The Witcher’ gar nicht für VR vorstellen könne.

Große Spiele werden kommen, ganz sicher

Abschließend zeigt sich Marks äußert zuversichtlich, dass es zukünftig auch vermehrt größere Produktionen geben wird, sobald die User-Basis spürbar anzieht.

“Ich denke, sobald de User-Basis von VR groß genug ist, dann wird man dieses Problem natürlich nicht haben.”

Das nächste Triple-A Spiel von PlayStation VR wird ‘Farpoint’ sein, das noch in dieser Woche erscheint.

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