PS5: AMD, Intel & Co. erwarten Ende der Chipkrise zu diesem Zeitpunkt

Die anhaltende Chipkrise beschäftigt nach wie vor die halbe Welt, die auf der Unterhaltungsindustrie, der Autobranche und weiteren lasten. Wann hier das Ende abzusehen ist, dazu gibt es jetzt ein neues Statement der größten Hersteller AMD, Intel &. Co.

Demach geht Intel CEO Pat Gelsinger davon aus, dass man die größten Schwierigkeiten bis 2024 überwunden haben wird. Dem schließen sich auch Dr. Lisa Su und Jensen Huang von AMD an. Zuvor ging man vom Ende der Krise spätestens im nächsten Jahr aus. Hintergrund sind nach wie vor die knappen Ressourcen und verschiedenste Probleme in den Lieferketten, die die Situation nicht entspannen lassen.

Aber auch der Umstand, dass die Fabriken, die später die Chips bauen sollen, jetzt selbst erstmal damit versorgt werden müssen, und es hier zu Engpässen kommt, sorgt für weitere Verzögerungen.

Gegenüber CNBC sagte Gelsinger:

„Das ist einer der Gründe, warum wir glauben, dass die allgemeine Halbleiterknappheit jetzt von unseren früheren Schätzungen im Jahr 2023 auf das Jahr 2024 abdriften wird, einfach weil die Knappheit jetzt die Ausrüstung getroffen hat und einige dieser Fabrikrampen stärker herausgefordert werden.“

Intel betonte auch noch einmal, dass man sich zukünftig wieder unabhängiger von Asien machen wird und neue Fabriken auch in den USA errichtet. Voraussetzung dafür ist aber, dass Zulieferer und Third-Parties mitziehen.

„Wir fühlen uns besser aufgestellt als die meisten anderen. Die Kombination aus unserer internen Kapazität und unserem Einfluss auf Foundries – wir sind einfach besser positioniert, und das ist Teil des strukturellen Vorteils, den Intel hat.“

Wer also aktuell auf eine PS5 oder ähnliches spekuliert, muss sich auch weiterhin gedulden oder viel Glück mitbringen.

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