PS5: Die User-Erfahrung steht mehr denn je im Mittelpunkt

Inzwischen sind ja viele Eckpunkte zur PlayStation 5 bekannt, welche Zielgruppe angesprochen werden soll, was für Spiele man auf der Hardware sehen möchte, und vor allem, was die Hardware am Ende leistet oder welche Vertriebsmodelle man anstrebt.

Im Mittelpunkt all dieser Faktoren gibt es aber auch eine Sache, die wichtiger denn je sein wird – die User-Erfahrung. Der Konsolen-Markt ist hart umkämpft und im Vergleich zu anderen Märkten auch nicht wirklich groß, wie Sony jetzt feststellt. Daher wird man alles tun, damit die Spieler die beste Erfahrung auf ihrer Plattform zu haben.

Sony CEO Kenichiro Yoshida sagte hierzu:

„Der wichtigste Weg, wie Konsolen einen Wert erschaffen, besteht darin, den Usern ein umfassendes Spielerlebnis zu bieten. Diese Erfahrung ist einer der Schlüsselaspekte, an denen Sony gearbeitet hat, um sicherzustellen, dass die PlayStation-Konsole über mehrere Generationen hinweg funktioniert. Wir sind ebenso bestrebt darin, diese beeindruckende Erfahrung auf der Konsole der nächsten Generation zu liefern, die wir derzeit entwickeln.“

An dieser Stelle spielen vor allem die technischen Aspekte eine große Rolle, wie die Rechenleistung und Geschwindigkeit, Verzicht auf Ladezeiten durch eine schnelle SSD und solche Dinge. Nur damit könne man heute noch eine immersive Erfahrung gewährleisten, auf die man auch sehr viel Wert bei der PS5 legt. Gleichzeitig möchte man aber auch Optionen bieten, wie die User ihre Spiele genießen möchten.

„Für Core-Gamer sind immersive Erlebnisse etwas, das wir schätzen möchten. In dieser Hinsicht sind Konsolen vorerst etwas, das den Usern eine Computerfunktionalität bietet, und das ist sehr wichtig. Auf der anderen Seite wird die Technologie Fortschritte machen. Wie ich zuvor sagte, werden Remote Play und PlayStation Now – die Streaming-Dienste – dazu parallel arbeiten.“

Die vollständige Vorstellung der PS5 wird im kommenden Jahr erwartet, dann auch mit endgültigen Hardwarefakten und dem voraussichtlichem Launch gegen Ende 2020.