PS5: Durch die SSD können Spiele-Größen zukünftig reduziert werden

Die Custom SSD der PS5 ist weiterhin eines der Kern-Features der neuen Konsole, von der sich Entwickler vieles versprechen. Abgesehen von der Geschwindigkeit soll aber auch der Spieler davon profitieren, in dem die SSD ein wenig mit großen Dateien aufräumt.

Die in der PS5 verbaute SSD stellt letztendlich 825 Gigabyte Speicherplatz bereit, was bei heutigen Spiele-Downloads zunächst nicht sehr viel erscheint. Hier gibt es einen neuen Ansatz, bei dem vor allem doppelte Inhalte einfach aussortiert werden. Das geht aus der Präsentation von Lead Architekt Mark Cerny in der vergangenen Woche hervor.

Doppelte Assets werden unnötig

Bei heutigen PS4 Spielen ist es so, dass viele Assets doppelt und dreifach vorhanden sind, um schneller darauf zugreifen zu können. Da das Thema Geschwindigkeit bei der SSD aber nicht mehr eine solch große Rolle spielt, müssen die Inhalte auch nicht mehr ständig repliziert werden, was letztendlich weniger Speicherplatz bedeutet. Als Beispiel nannte man vor einiger Zeit Marvel’s Spider-Man von Insomniac Games, das alleine über rund 10 Gigabyte an doppelten Inhalten verfügt. Die würden dann einfach eingespart. Letztendlich könnten Spiele auf der PS5 generell etwas kleiner als jetzt ausfallen.

Neben all diesen theoretischen Ansätzen bleibt es also spannend, wie sich die neuen Konsolen später in der Praxis schlagen und ob sich die Leistungsunterschiede tatsächlich so bemerkbar machen, wie sie es auf dem Papier sind.