PS5: Entwicklungskosten werden wohl nicht steigen

Trotz immer aufwendigerer Spiele, die auch von der nächsten Generation rund um die PS5 und Xbox Scarlett erwartet werden, glauben die Publisher nicht, dass auch die Produktionskosten dadurch großartige steigen werden.

So sieht es zumindest der Take-Two CEO Strauss Zelnick, der auf der Goldman Sachs Communacopia Conference dazu sagte, dass die Zeiten, in denen die Kosten durch einen Generationsübergang explodieren würden, schon lange vorbei wären.

“Wir erwarten mit der Generation keine wesentlichen Kostenänderungen”, so Zelnick. “Jedes Mal, wenn wir über eine neue Technologie verfügen, die es uns ermöglicht, mehr zu tun, wollen die Entwickler mehr und das kann ein bisschen mehr kosten. Wir gehen jedoch derzeit nicht davon aus, dass es zu einem Kostenanstieg kommt. Der Übergang von der letzten zur aktuellen Generation war weder für uns noch für die Branche anstrengend. Es war wirklich das erste Mal, dass die Branche einen dieser Übergänge durchlief, ohne das jemand bankrott dadurch gegangen ist.”

Einige Gründe dafür sieht Zelnick unter anderem darin, dass die System immer offener sind und nicht so geschlossen wie damals. Beim PC zum Beispiel generiert man inzwischen Gewinn von 40 Prozent, die damals nur bei 1 bis 2 Prozent betrugen.