PS5: Interne Machtkämpfe um Führungspositionen bereiten Entwickler große Sorgen

Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass der langjährige Sony Mitarbeiter und Worldwide Studios Chairman Shawn Layden das Unternehmen verlassen wird. Einen wirklichen Grund dafür konnte man bisher nicht erfahren, der nun womöglich aber aus Entwicklerkreisen offenbart wird.

So soll es bei Sony interne Machtkämpfe um gewisse Führungspositionen geben, ebenso größere Umstrukturierungsmaßnahmen, die zu keinem ungünstigerem Zeitpunkt kommen könnten. Dies soll auch der Grund sein, warum Shawn Layden nach 30 Jahren aus dem Unternehmen gedrängt wird, wie GameDaily berichtet.

Initiiert wird das Ganze demnach vom aktuellen Sony Interactive Entertainment Worldwide CEO and President Jim Ryan, dem Layden als Chairmen unterstellt war, obwohl seine Erfolgsgeschichte bei Sony als beeindruckender angesehen wird, während Ryan zuletzt einen rasanten Aufstieg erfuhr. In wie weit das wirklich zutrifft, ist allerdings unklar, da es hierzu keine offiziellen Statements gibt.

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Umstrukturierung soll Verwirrung stiften

Darüber hinaus soll es bei Sony Pläne geben, die verschiedenen Verzweigungen von SIE unter einem Schirm zu bringen und zu verwalten, obwohl dies aufgrund der unterschiedlichen Regionen als eher kontraproduktiv angesehen wird und es dadurch zu Verwirrungen kommt. Gerade zum aktuellen Zeitpunkt des Generationsübergangs machen sich Entwickler große Sorgen darum, wie man aus einer anonymen Quelle eines größeren Third-Party Entwicklers erfahren haben möchte:

„Dies ist die geringste Klarheit, die wir jemals bei einer neuen Konsole vor dem Übergang hatten. Ich glaube, dass die [globale Umstrukturierung] den ohnehin schwierigen Übergang zu einer neuen Generation exponentiell verschärft. Und jetzt werden wir nervös. Sehr nervös.“

Wie erwähnt, ist unklar, in wie weit das Ganze wirklich zutrifft und miteinander in Verbindung steht und sollte daher noch mit etwas Skepsis betrachtet werden.