PS5: Neues Patent beschreibt, wie die Abwärtskompatibilität funktioniert

Dass sich die nächste Generation rund um die PS5 & Co. unter anderem über die Abwärtskompatibilität definieren wird, gilt als ziemlich sicher. Sowohl Sony, wie auch Microsoft haben bereits bestätigt, dass dieses Feature in ihren neuen Konsolen vorhanden sein wird.

Während Microsoft schon immer ihre Konsolen im Hinblick auf die Kompatibilität der verschiedenen Generationen entwickelt hat, ist es bei Sony ein wenig tricky, da zum Beispiel die PS3 eine ganz andere Architektur verwendet als die PS4 oder die PS2 davor. Wie Sony die Abwärtskompatibilität dennoch ermöglichen möchte, darüber gibt ein aktuell veröffentlichtes Patent ein wenig Aufschluss.

Im Wesentlichen heißt es darin, dass man die Operatingfrequenz der CPU nach unten schrauben wird, um sie so auf das Niveau der vorherigen Hardware anzupassen.

„Eine Anwendung wird mit einer ersten Operatingfrequenz ausgeführt, wenn die Anwendung für eine aktuelle Version eines Systems ausgelegt ist, und mit einer zweiten Operatingfrequenz, wenn die Anwendung für eine frühere Version des Systems ausgelegt ist, die mit einer niedrigeren Frequenz als der ersten Operatingfrequenz arbeitet. Die zweite Operatingfrequenz kann höher sein als die Operatingfrequenz der vorherigen Version des Systems, um Unterschiede in der Latenz, dem Durchsatz oder anderen Verarbeitungseigenschaften zwischen den beiden Systemen zu berücksichtigen.“

Entwickler haben somit auch die Möglichkeit, ihre älteren Spiele weiter zu optimieren und die zusätzlichen Rechenleistung der PS5 in Anspruch zu nehmen. Weitere Details zur Abwärtskompatibilität werden von Sony in den nächsten Wochen erwartet, sobald man die PS5 dann auch mal offiziell vorstellen wird.