PS5: Weiteres Patent beschreibt mögliche Abwärtskompatibilität

Es ist inzwischen stark davon auszugehen, dass Sony mit der PlayStation 5 eine Abwärtskompatibilität zur PS4 oder womöglich noch älteren PlayStation Konsolen anstrebt, nachdem nun ein weiteres Patent in dieser Richtung aufgetaucht ist.

Dieses wurde am gestrigen Donnerstag veröffentlicht und bezieht sich erneut auf den PlayStation Architekten Marc Cerny, der darin eine Methode beschreibt, wie eine Schnittstelle oder ein Channel dafür genutzt werden kann, um die Datenübertragung eines älteren Systems zu emulieren. Im Grunde soll damit simuliert werden, wie Daten von einem Teil eines älteren Systems zu einem anderen übertragen werden, was für die vollständige Emulation eines älteren Systems benötigt wird. Des Weiteren ist darin die Rede von „verbesserter Simulation“, was vermuten lässt, dass emulierte Spiele auf der PS5 noch besser laufen, als es jetzt der Fall ist, etwa aus Sicht der Performance.

Natürlich muss ein Patent nicht immer bedeuten, dass es letztendlich auch Anwendung findet. Es zeichnet sich aber zunehmend ab, wovon auch viele Entwickler ausgehen, dass die PS5 abwärtskompatibel zur PS4 sein wird, womit sich automatisch eine riesige und vorhandene Spiele-Bibliothek ergeben würde. Dies ist auch ein großer Wunsch der Spieler seit Jahren.