PS5: Weiteres Patent deutet auf selbstlernende Programmierung hin

Erneut gibt ein Patent einen möglichen Ausblick auf die Zukunft von Videospielen, das eine Technologie beschreibt, die auf einer selbstlernenden Programmierung aufbaut. Dies könnte ein echter Game-Changer der nächsten Generation und darüber hinaus werden.

Das besagte Patent, das als „Personal Data Driven Game Training System“ gelistet wird, beschreibt eine personalisierte Erfahrung, basierend auf dem Verhalten des Spielers. Dahinter arbeitet ein neuronales Netzwerk, das künstliches Wissen auf historisch basierenden Ereignissen erstellt – also den Spieler zunächst analysiert und die Spielerfahrung dann anpasst, und das sogar Spiele übergreifend.

Im Detail heißt es darin:

„Im Allgemeinen ist ein Videospiel an einen Spieler angepasst. Zum Beispiel ist eine Erzählung des Videospiels an die Erfahrungsstufe des Spielers angepasst. Ebenso ist die Unterstützung bei der Interaktion mit einem bestimmten Kontext des Videospiels personalisiert. Die Personalisierung lernt aus historischen Interaktionen der Spieler mit dem Videospiel und gegebenenfalls anderen Videospielen. In einem Beispiel wird ein tief lernendes neuronales Netzwerk implementiert, um Wissen aus den historischen Interaktionen zu generieren. Die Personalisierung richtet sich nach dem Wissen.“

In der Praxis könnte man sich hier ein personalisiertes Interface vorstellen, den persönlichen Playstyle noch genauer auf Gegner, die Umgebung oder NPCs abstimmen oder eine persönliche Evolution im Gameplay basierend auf jedem Individuum abstimmen. Die Ideen dazu könnten kaum Grenzen kennen.

Inwiefern und ob Sony diese Technologie zum Einsatz bringt, bleibt natürlich abzuwarten, da ein Patent nicht zwingend bedeuten muss, dass es auch tatsächlich praktische Anwendung findet oder realisiert werden kann.

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