Sony verteidigt sich, sie würden Crossplay nicht blockieren

In den vergangenen Tagen kamen vermehrt Beschwerden von Entwicklern auf, nach denen Sony das Crossplay bald absichtlich für ihre Spiele blockieren würde. Dem sei jedoch nicht so, wie man sich jetzt verteidigt.

Unter anderem haben sich die Hi-Rez Studios (Smite, Paladins) darüber beschwert, dass man gar keine Antwort von Sony in Bezug auf Crossplay-Möglichkeiten bekommt. Auch bei Wargaming zeigt man sich ziemlich frustriert darüber und glaubt, dass Sony das Crossplay nur für ausgewählte Titel zulässt, wie zum Beispiel Fortnite oder Rocket League, die beide sehr erfolgreich auf PlayStation sind.

Sony America Boss Shawn Layden kontert hier nun und sagt:

„Die Leute sagen immer: ‚Warum lässt Sony nicht mehr Entwickler zu?‘ Wir sind offen für dieses Geschäft. Alles, was es braucht, ist für Publisher und Entwickler, der Wunsch es zuzulassen. Arbeitet wie immer mit eurem PlayStation-Account Manager zusammen, und er wird euch durch die Schritte führen, die wir durch unsere Partnerschaft mit Epic erfahren haben, wie dies funktioniert. Ich glaube momentan nicht, dass es einen Gating-Faktor gibt. Ich denke, sie sind offen für Vorschläge, weil das Fortnite-Ding ziemlich gut funktioniert hat.“

Wer nun genau Schuld an der aktuellen Situation trägt, kann man als außenstehender wohl nur schwer einschätzen, zumal Sony ihre Politik dahingehend auch schon wieder geändert hat. Hieß es Anfangs nur für ausgewählte Third-Party Titel, stellt sich das Ganze laut Layden nun wieder komplett anders dar.

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