Sony warnt vor möglichen Verschiebungen kommender Spiele

Die anhaltende Coronavirus-Pandemie zwingt inzwischen auch Sony dazu, ihren kommenden Pläne genauer unter die Lupe zu nehmen. Investoren werden daher schon auf mögliche Verschiebungen kommender Spiele und anderer Produkte eingestimmt.

Im Zuge einer heutigen Investorenkonferenz heißt es, dass man sich auf die Gewährleistung der Sicherheit seiner Mitarbeiter und ihrer Familien, sowie Kunden und andere Interessengruppen konzentriert. In Bezug auf das PlayStation Geschäft ergänzt man, dass es bislang keine großen Probleme gibt, es durchaus aber zu kurzfristigen Verschiebungen kommen kann, sowohl bei den First-Party, wie Third-Party Produktionen. Explizite Titel hat man in diesem Zusammenhang jedoch nicht genannt.

PS5 Launch könnte eingeschränkt werden

Speziell zur PlayStation 5 hält man weiterhin an einem Launch zu Weihnachten fest, es besteht aber die Möglichkeit, dass dieser eingeschränkt sein wird. Dies kann bedeuten, dass man zuerst die wichtigsten Märkte wie Nordamerika, Europa und Teile Asiens bedient, und weniger wichtige Märkte danach.

Seit dem 10. Februar 2020 wurde die Produktion an den eigenen Standorten in Shanghai, Wuxi, Jiangsu, Huizhou, Guangdong wieder schrittweise aufgenommen, die zuvor für 16 Tage ausgesetzt worden ist. Gleiches gilt für den Standort in Wales. Dennoch schließt man nicht aus, dass es nach wie vor zu Unterbrechungen bei Zulieferern kommt.

„Die Probleme in der Lieferkette bleiben bestehen, aber die Vorgänge kehren auf das Niveau zurück, das sie vor der Verbreitung des Virus hatten.“

Momentan sind die meisten Abläufe also auf Kurs und es sind noch keine dramatischen Verwerfungen für das Jahr 2020 in Sicht. Weiteres wird man zu gegebener Zeit bekannt geben.