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Studie: Videospiele dienen als Entspannung, der typische Nerd ist out
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Studie: Videospiele dienen als Entspannung, der typische Nerd ist out

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In einem ganz neuen Licht stehen Videospiele laut einer aktuellen Studie von Bitkom Research da, die bei vielen inzwischen zur Entspannung nach einem stressigen Tag genutzt werden. Sie reihen sich damit zwischen andere Unterhaltungsmedien wie dem normalen TV schauen oder Radio hören ein.

Vorbei die Zeiten, in denen sich Nerds die endlosen Nächte um die Ohren geschlagen haben als wären sie auf einer Glückssträhne beim Casino spielen hängen geblieben. Zwar verbringen vor allem noch Männer rund zwei Stunden am Tag mit dem Spielen von Videogames, aber das weniger aus Suchtgründen, wie Christian P. Illek von BITKOM erklärt.

„Computer- und Videospiele werden meistens zur Entspannung nach der Arbeit, Schule oder Universität gespielt“, so Illek.

Demnach greifen die meisten Spieler, rund 76 Prozent, in der Zeit zwischen 18 und 23 Uhr zum Controller oder der Tastatur und Maus. Am Nachmittag zwischen 12 und 18 Uhr sind es immerhin noch 33 Prozent, eher geringe 16 Prozent sind mitten in der Nacht mit ihrem Hobby beschäftigt und die Wenigsten am Vormittag mit gerade einmal 13 Prozent.

Videospiele haben sich zu einem völlig normalen Medium entwickelt

Videogames gehören inzwischen zu einem völlig normalen Alltag. Gespielt wird da, wo es geht und wie man gerade Lust dazu hat. Egal ob zu Hause vor dem TV, im Büro im Webbrowser oder unterwegs auf einem Handheld oder dem Handy. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern wird dabei ebenfalls immer geringer, der an Zeit gerechnet nur eine Differenz von durchschnittlich 27 Minuten am Tag ausmacht. Kurz gesagt, die Mädels holen in der einstigen Männerdomäne mächtig auf. Der typische Nerd verschwindet zudem zunehmend aus diesem Bild.

Zum Schluss erfasst die Studio noch die Altersunterschiede der Spieler, wobei die Jüngsten unter uns, im Alter zwischen 14 und 19 Jahren mit durchschnittlich 136 Minuten am Tag am meisten spielen. Mit zunehmender Verantwortung durch Arbeit, Ausbildung usw. wirkt sich dies auch auf die Zeit aus, die man in Hobbys investieren kann, also auch dem Spielen. Durchschnittlich sind es zwar immer noch 110 Minuten am Tag, bei den 50- bis 64-jährigen nimmt die Zeit allerdings mit rund 90 Minuten am Tag deutlich ab.

Wie viel Zeit investiert ihr täglich in euer Hobby?

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Comment(2)

  1. bin nur entspannt beim zocken……mal so gaaanz entspannt den controller an die wand werfen und gaaanz entspannt mal rumbrüllen 🙂 🙂

    1. Haha, meeega geiler Comment 🙂 Ich persönlich spiel glaube ich ziemlich viel, da fließt schon viel der Freizeit rein.. Wobei ich meistens ein Spiel paar Wochen durchsuchte, dann kommt bissle Pause und dann das nächste Projekt.. Aus der Zeit des Rummschreiens, bin ich eigentlich raus. Vor paar Jahren habe ich das ganze noch sehr viel ernster genommen, glaube ich.. Finde das Ergebnis der Studie sehr schön, spiegelt meiner Meinung nach auch direkt die Realität wieder.

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