The Order: 1886 laut David Jaffe ein Opfer von Sensationsjournalismus ?

Nach Cliff Bleszinski meldet sich nun auch der God of War-Director David Jaffe zu Ready at Dawn´s ‚The Order: 1886‘ und dessen negative Reviews zu Wort, die das Spiel in der vergangenen teilweise kassiert hat.

So glaubt Jaffe, dass das Spiel womöglich ein Opfer des typischen Sensationsjournalismus geworden ist, insbesondere bei den Magazinen, die nur 2 von 10 Punkten für den Shooter vergaben. Auch wenn er das Spiel bislang selbst nicht gespielt hat, könne er sich nicht vorstellen, dass es so schlecht sein soll und man hier gezielt aus Clickbait-Gründen so niedrig gewertet hat. Als Rechtfertigung dafür stützt man sich in diesem Fall auf die negative Stimmung zu dem Spiel, die in den Tagen vor der Veröffentlichung herrschte.

Nachdem sich Jaffe aber selbst noch kein finales Urteil über ‚The Order: 1886‘ bilden konnte, holte er die Meinung seiner Kollegen im eigenen Studio The Bartlet Jones Supernatural Detective Agency ein, die hier zu recht unterschiedlichen Ansichten kommen. Auf der einen Seite glaubt man, dass man das Spiel tatsächlich zu unrecht hart abstrafen wollte, auf der anderen Seite die Kritikpunkte aber auch gerechtfertigt seien. Schließlich müsse ein Unterhaltungsprodukt unterhalten können und wenn es das nicht schafft, sind niedrige Wertungen völlig OK. Wiederrum andere spornen diese extrem geteilten Meinungen dazu an, das Spiel nun unbedingt selbst ausprobieren zu wollen.

Blickt man einmal auf die User-Rezensionen auf Amazon.de, sind die Spieler zum Großteil begeistert von The Order: 1886, das nach deren Ansicht genau das erfüllt, was sie von dem Spiel erwartet  haben.

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