Ubisoft: VR muss günstiger werden, um zu wachsen

Der VR-Markt gewinnt zunehmend an Relevanz in der Industrie, auch wenn das Wachstum inzwischen langsamer voran geht, als man zunächst erwartet hatte.

Gründe hierfür sieht man unter anderem in den hohen Preisen für die Hardware, so auch Publisher Ubisoft, der glaubt, dass erst wenn die Einstiegspreise für VR runtergehen, wird dieser Markt so richtig abheben. Zudem vermisst man noch immer wirklich gute Spiele für VR.

CEO Yves Guillemot sagte im Zuge des aktuellen Geschäftsbericht dazu:

„Auf der VR-Seite sind wir der Meinung, dass nahtlose, reibungslose und gute Einstiegspreise sowie gute Spiele dazu beitragen könnten, dass dieses Geschäft an Fahrt gewinnt, da es den Spielern eine tolle Immersion ermöglicht. Wir müssen jedoch sicherstellen, dass diese Elemente vorhanden sind, um es zu schaffen tatsächlich wachsen.”

PlayStation VR kam damals für 400 EUR auf den Markt, für viele eindeutig zu viel für etwas, das man als Zubehör ansieht. Inzwischen hat sich PlayStation VR bei 250 bis 300 EUR eingependelt, was allerdings auch noch viel Geld für den ein oder anderen ist.

Sony ist jedenfalls bemüht weiter in die VR-Technologie zu investieren und wird vermutlich mit der nächsten Generation auch ein neues Headset präsentieren. Ob man all die Wünsche daran allerdings auch zu einem extrem günstigen Preis realisieren kann, bleibt abzuwarten.