Until Dawn – Darum gibt es keine Fortsetzung

Supermassive Games hatte mit ‚Until Dawn‚ einen echten Horror-Hit auf der PS4 gelandet, von dem sich viele auch eine Fortsetzung gewünscht hätten. Zu der wird es aber wohl eher nicht kommen, wie der Entwickler jetzt erklärt.

So basiert Until Dawn in erster Linie auf Entscheidungen der Spieler, die hier tiefgreifender waren als in vergleichbaren Spielen. Damals sprach man von rund 1000 möglichen Enden, die es geben würde, abhängig davon, welche Charaktere überleben und welche nicht. Und genau das ist auch der Grund, warum es so schwierig ist, hier mit einer neuen Story anzusetzen, so dass diese am Ende auch Sinn macht.

Laut Game Director Tom Heaton, der aktuell mit der neuen IP The Dark Pictures beschäftigt ist, hätte man mehr kreative Freiheiten, wenn man Stand-Alone Games erschafft. Mit The Dark Pictures sind schon jetzt fünf unterschiedliche Spiele geplant, die jeweils ein anderes Sub-Horror-Genre bedienen.

„In einer Anthologie ist es eine großartige Gelegenheit, mit einem neuen Thema, einem neuen Genre und Charakteren zu kämpfen, die man speziell für diese Geschichte entwickeln kann. Sie sind nicht an historische Charaktere gebunden, die man verwenden muss“, so Heaton.

Natürlich könnte man auch mit den Savegames der Spieler arbeiten und irgendwie eine Fortsetzung zu Until Dawn produzieren, aber das ist es nicht, was man wirklich möchte.

Fans von Until Dawn können sich mit The Dark Pictures allerdings auf ein sehr ähnliches Spiel freuen, das viele Inspirationen aus Until Dawn bezieht.

The Dark Pictures: Man of Medan erscheint diesen Sommer.