Cross Buy – Sony erläutert die Probleme des Konzepts

Mit Cross Buy hat Sony auf der Pressekonferenz vergangenen Dienstag eine der aufregendsten Ankündigungen speziell für PlayStation Vita Besitzer offenbart.

Dass es aber längst nicht so einfach ist, wie es sich zunächst anhört, äußerte SCEE CEO Jim Ryan noch einmal später im Interview mit CVG. Vorab sagte man bereits, dass es die alleinige Entscheidung des Publishers sei, ob er seine Spiele via Cross Buy anbietet. Sony versucht jedoch so viele wie möglich davon zu überzeugen.

Wie Ryan erklärte, müssen aus Entwicklersicht immer noch zwei separate Spiele entwickelt werden, wobei schon hier erste Unterschiede gegeben sind. Während die PS Vita mehr über eine PC-basierende Entwicklungsumgebung verfügt, ist es auf der PS3 mehr eine Entwicklerumgebung. Ein Cross-Over zwischen beiden Systeme ist daher „eher begrenzt“.

Der Entwickler hat somit Kosten für zwei Spieleentwicklungen, aber beim Cross Buy-Programm nur die Einnahmen aus einem Spiel. Sony sieht hier für Third-Party Publisher aber die Chance, die eigene Hardwarebasis zu vergrößern und somit auch mehr Profit für deren Spiele zu erwirtschaften. Das sei laut Sony jetzt die Herausforderung und Etwas, das man steigern möchte.

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