Cyberpunk 2077 – Erste Klage gegen CD Projekt eingereicht

Wie vor wenigen Tagen angedeutet, wurde jetzt eine erste Klage gegen CD Projekt in Bezug auf Cyberpunk 2077 erhoben. Der Vorwurf, falsche und irreführende Aussagen über den Zustand des Spiels gegenüber Investoren und Spielern.

Wie es in der Klageschrift heißt, wurden während der gesamten Kommunikation falsche und irreführende Aussagen gemacht oder nicht ehrlich offen gelegt, wonach Cyberpunk 2077 auf der Xbox One oder Playstation der aktuellen Generation (Last-Gen) aufgrund einer enormen Anzahl von Fehlern praktisch nicht spielbar ist.

Infolgedessen wurde Cyberpunk 2077 aus dem Playstation Store entfernt und Sony, Microsoft und CD Projekt waren gezwungen, eine vollständige Rückerstattung für das Spiel anzubieten. Im Folgenden hat Entwickler CD Projekt einen erheblichen Reputations- und Vermögensschäden erlitten.

Falsche Aussagen und geschädigte Investoren

Im Wesentlichen waren die Aussagen von CD Projekt über ihre Geschäftstätigkeit, dem Entwicklungsstand und den Aussichten falsch und irreführend oder hatten zu allen relevanten Zeiten keine vernünftige Grundlage, heißt es weiter. Erst als die Fehler mit dem Release offensichtlich wurden, haben die Investoren einen erheblichen Schaden erlitten, der zuvor nicht absehbar war.

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Was das am Ende für CD Projekt bedeutet, bleibt abzuwarten. Da Cyberpunk 2077 trotz all der Aufregung irgendwie ein finanzieller Erfolg zu sein scheint, kann man wohl darauf hoffen, dass die Kriegskasse gut gefüllt ist. Den guten Ruf hat sich der Entwickler natürlich erst einmal verspielt.