Dead Island 2: Darum wurde auf Fahrzeuge verzichtet

Dead Island 2 hat bewusst auf das Fahren in Fahrzeugen verzichtet, was Game Director David Stenton in einem Rückblick erläutert.

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Mark Tomson
Managing Director von PlayFront. Mark Tomson prägt die Vision einer unabhängigen PlayStation-Berichterstattung. Sein Fokus: Technische Analysen, Hardware-Evolution und die strategische Einordnung der Gaming-Industrie. Er steht für...

Seit wenigen Tagen ist der zweite Story-DLC SoLa für Dead Island 2 erhältlich, mit dem endgültig klar ist, dass ein wesentliches Element aus den vorherigen Spielen fehlen wird – das Fahren von Autos.

In Dead Island und Dead Island Riptide war dies zu jederzeit möglich und Spieler konnten die Insel großzügig in Fahrzeugen erkunden. In Dead Island 2 gibt es lediglich eine Schnellreisefunktion, um zwischen den verschiedenen Locations zu wechseln. Warum ausgerechnet auf Fahrzeuge verzichtet wurde, erklärt Dambsuters Game Director David Stenton in einem Rückblick auf die Entwicklung von Dead Island 2.

Diese war nämlich alle andere als gewöhnlich und startete ursprünglich beim deutschen Studio Yager. Erst 2018 hat Dambuster die vollständige Kontrolle über Dead Island 2 übernommen und das Spiel noch einmal von Grund auf neu entwickelt. Das Ziel war es laut Stenton, auf den Grundpfeilern des Dead Island-Franchise aufzubauen, aber auch einige Ideen aufzugreifen, die zum Beispiel Yager für Dead Island 2 hatte. Fahrzeuge gehörten nicht mehr dazu, um anderen Aspekten mehr Prioritäten einzuräumen.

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Nahkämpfe sollten spektakulär werden

Zu diesen Prioritäten gehörten die Nahkämpfe, die Dambuster gegenüber den beiden Vorgängern deutlich ausgebaut hat und die spektakulär werden sollten. Diese umfassen nicht nur zahlreiche Waffen, sondern auch RPG-typische Elemente, sowie brutale und spektakuläre Inszenierungen. Der Spieler soll damit seine persönliche Zombie-Slayer-Erfahrung haben.

In einem umfangreichen Special von DX sagte Stenton:

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„Wir wollten unseren Fokus auf die Nahkämpfe legen und wirklich nah am persönlichen Zombie-Slaying sein, an einer besonderen Zombie-Killing-Erfahrung, anstatt Hunderte an Kilometern in Fahrzeugen zu verbringen. Das war die Art von Debatten damals, in Bezug auf das, was unsere Vision für Dead Island 2 sein sollte.“

Der Verzicht auf Fahrzeuge spiegelte sich letztendlich auch im Design der Spielwelt wider, die nicht in zwei große Open-Worlds aufgeteilt ist, sondern in mehrere Sandbox-Umgebungen, die jeweils die einzelnen Stadtteile von Hell-A repräsentierten. Ausgiebige Ausflüge in Autos wären hier kaum möglich, auch nicht in den separaten DLC-Locations.

Geschadet hat das Weglassen von Fahrzeugen dem Spiel nicht, das am Ende eines der spaßigsten Zombie-Spiele wurde, die es in letzter Zeit gibt. Unser abschließendes Fazit zu Dead Island 2 und dem SoLA-DLC gibt es noch einmal hier nachzulesen.

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