Dragon Age 4 wird als Anthem mit Drachen beschrieben, Live-Service im Fokus?

Erst vor wenigen Tagen sickerten mögliche Details zu dem neuen Dragon Age-Projekt von Bioware durch, dessen Entwicklung offenbar etwas chaotisch verläuft und man irgendwie schon befürchtet, dass es der nächste Fehlschlag des Entwicklers werden könnte.

So hieß es da schon, dass man auf derselben Code-Basis aufbaut, wie bei Anthem, auch wenn die Engine dahinter eher weniger für diese Art von Spielen geeignet ist. Jetzt legt man sogar noch einmal nach und möchte aus internen Quellen erfahren haben, dass das Spiel im Grunde als Anthem mit Drachen beschrieben wird.

Reboot der Entwicklung

Dabei kam es nach rund zwei Jahren zu einem kompletten Reboot der Entwicklung, wodurch die anfänglichen Ideen unter der Leitung von Dragon Age-Autor Mike Laidlaw wieder verworfen wurden. Diese sahen ein Spiel mit Wahlmöglichkeiten in der Rolle eines Spions vor, der das Tevinter Imperium erkundet hätte. Hier warteten zahlreiche Missionen und Aufgaben wie Raubüberfälle auf einen, die zudem einen hohen Wiederspielwert besaßen. Die Idee dahinter empfand man selbst als „ziemlich cool“, wurde dann aber komplett verworfen.

Fokus auf Live Service

Die neue Version von Anthem soll sich nun mehr auf einen Live Service konzentrieren, in dem der Story-Part auch deutlicher in den Mittelpunkt rückt. Hier zieht man Vergleiche zum aktuellen Anthem, nur halt mit Drachen. Ein Multiplayer-Part ist ebenfalls dabei, der als Drop-in/Drop-out-Co-Op beschrieben wird, ebenso ist die Rede von Quests, die sich basierend auf den Entscheidungen sämtlicher Spieler anpassen.

Was alles davon zutrifft oder bis zum Release des Spiels noch geändert wird, ist derzeit schwer zu sagen. Die besagten Quellen wollen alle anonym bleiben und gehen davon aus, dass es in den kommenden Jahren der Entwicklung weitere drastische Änderungen am Spiel geben wird.

EA soll zudem teils auch schon übergangen worden sein, in dem man die Entwicklung des Spiels von sich aus bestätigt hat, ohne dies zuvor mit dem Publisher abgesprochen zu haben.