HITMAN – Square Enix sah im Sandbox-Modell ein Early Access-Spiel und glaubte nicht daran

Es ist schon wieder eine Weile her, dass sich Square Enix von der HITMAN-Serie getrennt hat und die Rechte daran vollständig an Entwickler IO Interactive übergingen. Das neue Konzept überzeugte den Publisher damals nicht, wie man jetzt in einem Interview verrät.

Darin sagte Hakan Abrak, CEO bei IO Interactive, dass bei Square Enix große Skepsis in Bezug auf das Sandbox-Modell herrschte. Man fragte sich, was das sein soll oder ob es ein Early Access-Spiel sei. Nach den zunächst niedrigen Verkaufszahlen verlor Square Enix offenbar auch schnell das Interesse an der Marke, während IO Interactive eine Strategie wie bei einem trojanischen Pferd verfolgte.

Demnach wollte man die Spieler mit dem neuen Konzept zunächst anlocken und sie zum Upgraden bewegen, sofern sie es mögen. Die Idee dahinter war, ein größeres Publikum anzulocken und die Spieler davon zu überzeugen, dass sie es mögen.

Diese Strategie schien nicht vollends aufzugehen, zumindest nicht für Square Enix, so dass IO die Veröffentlichung von HITMAN II dann selbst übernahm und sich Warner Bros. als Partner ins Boot holte. Von einem totalen Fehlschlag bei diesem Konzept kann aber auch keine Rede sein, da inzwischen die Veröffentlichung von HITMAN III ansteht, erneut mit Square Enix als Publishing Partner.

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Die Kritik und Skepsis von Square Enix scheint aber berechtigt, denn auch langjährige HITMAN Fans konnten sich nicht ganz mit dem Sandbox-Modell anfreunden. Insbesondere der Umstand, dass die Story zu sehr in den Hintergrund rückte, gefiel hier nicht jedem.

HITMAN III erscheint am 20. Januar 2021.

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