In Sound Mind – Warum Horror in Spielen besser funktioniert

Seit einiger Zeit arbeiten Modus Games und Entwickler We Create Stuff an dem Horrorspiel In Sound Mind für PlayStation 5 und weitere Konsolen. Ziel mit dem Spiel ist es, eine eindringliche Horrorerfahrung abzuliefern, was gar nicht so einfach ist.

In Spielen sieht man allerdings die beste Möglichkeit, damit der Zuschauer / Spieler wirklich in die Horrorerfahrung eintauchen kann. Ein Aspekt, der in Filmen oftmals nicht funktioniert, wie der Entwickler in der aktuellen Ausgabe des OPM erklärt.

Darin sagte Producer Ido Tal:

„Einige meiner Freunde würden sich keine Horrorfilme ansehen, aber gerne Horrorspiele spielen. Der Unterschied ist die Spielerinteraktion, die man in dieser Erfahrung hat. Selbst in einem linearen Story-Spiel macht es einen Unterschied aus, die Fähigkeit zu haben, mit Situationen umzugehen. Es hängt auch davon ab, wie sich ein Spiel den Spielern präsentiert. Während In Sound Mind zum Beispiel beängstigend ist, haben wir nie einen Grund gefunden, es zu blutig oder gewalttätig zu gestalten, so dass es für manche einfacher ist, es aufzugreifen.“

Um dies in In Sound Mind auch insbesondere zu fördern, verzichtet man weitestgehend auf Zwischensequenzen und ähnliche Dinge, so dass der Spieler stets die Kontrolle hat. So kann der Spieler selbst herausfinden, wie er mit einer bestimmten Situation umgehen möchte.

Natürlich nutzt man auch die Möglichkeiten der PS5, um die Erfahrung eindringlicher zu gestalten. Laut Tal basieren die meisten Horrorspiele darauf, dass sie düster sind und hochwertige Echtzeitbeleuchtung und Effekte nutzen. Die PS5 treibt diese Standards weiter voran und ermöglicht es, noch beängstigendere Welten mit mehr Echtzeiteffekten zu erstellen, die bislang nur auf kostspieliger Hardware realisierbar waren.

In Sound Mind erscheint im Laufe des Jahres für PS5 und PlayStation 4.