Japan: PS5 Konsolen werden personalisiert, um Scalper auszubremsen

Das Problem mit Scalpern, die in Massen PS5 Konsolen zum Weiterverkauf an sich reißen, scheint nach wie vor präsent. In Japan versucht man es nun auf einem neuen Weg, um diesen das Leben schwer zu machen.

Ideen gegen Scalper gab es schon viele – Lotterien, nur eine Konsole pro Kunde, persönliche Abholung im Store und und und. Geholfen hat bisher wenig, auch weil die Händler ihre Maßnahmen nicht konsequent genug durchsetzen.

PS5 Konsolen werden personalisiert

In Japan werden PS5 Konsolen daher nun vom Händler Nojima Denki (via) mit dem Namen des Käufers Zjm Zeitpunkt des Kaufs personalisiert, der auf der Verpackung der PS5 wie eine Art Schwarzlicht-Tattoo angebracht wird. Dazu wird wohl auch die Verpackung der PS5 geöffnet, damit diese nicht als ‚Neu‘ weiterverkauft werden kann. Das soll das Interesse der Scalper an diesen PS5 Konsolen unattraktiv machen, vor allem auch dadurch, dass ihr Name nicht überall in Umlauf gebracht wird und so als Abschreckungsmaßnahme dient.

Ob diese Aktion was bringt, bleibt abzuwarten. Ähnlich verfährt auch Sony mit den PS5-Konsolen, die man über den eigenen Store erwerben kann. Dort wird der Kauf an die PSN-ID gebunden, was verhindern soll, dass ein Kunde mehr als eine PS5 erwirbt. Aber auch hier gab es schon Ausnahmen und Käufer wurden bereits mehrfach zum Kauf der PS5 von Sony eingeladen.

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Situation bleibt insgesamt angespannt

Wie lange die Situation mit knappen PS5 und Xbox Konsolen anhalten wird, ist unklar. Vor 2022 rechnen Zulieferer jedenfalls nicht mit einer Entspannung, da nach wie vor entsprechende Produktionsstätten und Ressourcen fehlen. Auch das kommende Weihnachtsgeschäfts wird als eher schwierig eingeschätzt, an dem Konsolen absolute Mangelware bleiben werden.

Sony überlegt indes, eine weitere Fabrik mithilfe von Regierungsgeldern in Japan zu etablieren, um dort insbesondere stark gefragten Chips zu produzieren. Dessen Start wird jedoch nicht vor 2024 erwartet. Pläne dieser Art gibt es weltweit, auch hier in Deutschland, wo man sich unabhängiger von Asien machen möchte.

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