2K Games: Qualität entscheidet und nicht Single- oder Multiplayer

Auch Publisher 2K Games hat sich jetzt in die Diskussion um die angeblichen aussterbenden Singleplayer-Games eingeschaltet, von denen zum Beispiel Electronic Arts glaubt, dass diese keine große Zukunft mehr vor sich haben.

Diese Aussage löste in den vergangenen Tagen heftige Diskussionen aus, da es nach wie vor viele Publisher und Entwickler gibt, die gerne Singleplayer-Games entwickeln und auch erfolgreich damit sind. Im Zuge des aktuellen Quartalsbericht kam daher nun auch 2K Games CEO Strauss Zelnick zu Wort, der den Erfolg eines Spiels nicht darin sieht, ob es ein Singleplayer- oder Multiplayer-Spiel ist, sondern die Qualität, die dahinter steht. Man selbst schließt es jedenfalls nicht aus, dass man von 2K Games noch einige große Singleplayer-Spiele sehen wird, ebenso von anderen Entwicklern.

Electronic Arts strebt indes den Weg der Games-as-a-Service an, wodurch Spiele langfristig unterstützt werden, während die Spieler immer mehr Geld dort hinein investieren. Ob das allerdings der goldene Mittelweg ist, nachdem alle suchen, darf durchaus bezweifelt werden. Vielmehr wird es am Ende wohl die Vielfalt an Spielen und Businessmodellen sein, welche die Industrie so lebendig macht.

Feedback wird sehr ernst genommen

Gänzlich verzichten möchte 2K Games allerdings auch nicht auf unliebsame Dinge wie Mikrotransaktionen, die zum Beispiel bei NBA 2K18 bemängelt werden. Dieses Feedback nimmt man allerdings sehr ernst und letztendlich sei es für den Publisher auch wichtiger, dass das Spiel generell sehr gut aufgenommen wird, damit die Marken weiter wachsen können.

So plane man schon jetzt für Spiele wie Red Dead Redemption einen langfristigen Support, von dem man sich erhofft, dass die Spieler dies damit honorieren werden, indem sie öfters zurückkehren und auch mehr Geld in das Spiel investieren. Gleiches gilt auch für andere Spiele, was aber nicht bedeuten muss, dass dies alles nur noch Online-Spiele sein werden.