PlayStation 5 – DualSense Notwendigkeit wird verteidigt

Vor kurzem wurde bekannt, dass die PlayStation 5 nicht mehr kompatibel mit dem DualShock Controller der PlayStation 4 sein wird.

Die Notwendigkeit eines neuen Controllers für die PlayStation 5 stieß bei vielen Spielern der Community auf Unmut. Einige nannten diesen Schritt „nicht kundengerecht“, andere wiederum meinten, dass man so direkt in die Arme der Konkurrenz spielen würde. Doch diese Prozedur ist keineswegs ein neuer Schritt von Sony – bisweilen wurde mit jeder neuen Konsolengeneration auch ein neuer Controller entwickelt, der das alte Modell auslaufen ließ. Man konnte diesen dann nicht mehr benutzen, sofern man auf der neuen Plattform zocken wollte.

Doch der Unmut der Spieler ist nicht grad unbegründet. Heutzutage kosten neue Controller der beiden Konsolen bis zu 60€, wobei ein Preis für die neue Generation noch gar nicht erst präsentiert wurde. Eine Neuanschaffung will daher für manche wohl gut durchdacht sein, nichtsdestotrotz bleibt Sony seiner Hardwarepolitik treu.

Begründet wird die Notwendigkeit und Neugestaltung des Controllers mit den neuen Möglichkeiten, die die Konsole bieten wird. Stand jetzt kann man auch diesmal davon ausgehen, dass ein Support bis zu 6 Jahren und weiter oder zur nächsten Generation angedacht ist. Man möchte zudem mit dem Release der PlayStation 5 ein komplett neues Hardware-Design fahren, in welches der alte Controller schon allein optisch nicht mit einspielen würde.

Auch sollen sich die Spieler die zahlreichen Möglichkeiten in die Gedanken zurückrufen, die mit dem Erscheinen des neuen Controllers einhergehen. Diese werden das Spielerlebnis schon frühzeitig prägen und der Community das Unbehagen über die neue Hardware-Komponente austreiben. Sonys Entscheidung für einen neuen Controller soll daher nicht als „nicht kundenfreundlich“ gesehen werden, noch wird der Konkurrenz in die Arme gespielt. Vielmehr will man auf Altbewährtes setzen und das Beste aus der neuen Generation rausholen.