PlayStation Home – Community hält Projekt in Eigeninitiative am Leben

Eigentlich wurden die Stecker für PlayStation Home schon vor Jahren gezogen, eine kleine Gruppe unbeugsamer Fans möchte sich damit aber nicht zufrieden geben, die mit einem Projekt gegen Sony „rebellieren„, wenn man so will.

Eine neue Dokumentation von IGN zeigt jetzt, wie ein paar hartgesottene PlayStation Home Fans die virtuelle Welt am Leben halten, und das bereits sechs Jahre, nachdem das Licht dort offiziell ausgegangen ist. Unter dem Projekt Destination Home haben sie damit begonnen, sämtliche PlayStation Home Assets zu sammeln, die sie auf PS3 Konsolen finden konnten.

Mittels Reverse-Engineering versucht man nun den Code wieder anwendbar zu machen. Im Ergebnis konnte man bereits auf beeindruckende Weise den virtuellen Social Space rekonstruieren und zugänglich machen.

Hierzu heißt es:

„Jeden Tag gehen Spiele in der Geschichte verloren, aber Fans und engagierte Communities versuchen, ihre Favoriten wie PlayStation Home mit einzigartigen Methoden zur Aufbewahrung von Spielen zu sichern. Ob es nun darum geht, alten Code mithilfe von Unternehmen wie The Video Game History Foundation wiederherzustellen oder sogar ein Remake in Dreams auf PS4 von Grund auf neu zu erstellen.“

Die Idee basiert Grunde also darauf, dass man PlayStation Home als Teil der Videospielgeschichte für nachfolgende Generationen erhalten möchte. Schließlich sind in das Projekt Millionen Dollar geflossen und unglaublich viel Zeit und Engagement seitens der Spieler.

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Auf eine offizielle Rückkehr von PlayStation Home kann man derzeit wohl nicht hoffen. Zwar galt das Projekt, das nie die Beta Phase verlassen hat, als kommerziell erfolgreich, der Trend solcher virtuellen Spaces war aber irgendwann vorbei und somit auch das Ende von PlayStation Home besiegelt.