Preview: Tales of Arise – Ein Leckerbissen für JRPG-Fans + Demo Datum

Schon vor knapp zwei Monaten hatte ich die Möglichkeit, das neue Tales of Arise auszuprobieren. Meine Eindrücke und um was für ein Spiel es sich dabei handelt, könnt ihr ergänzend in meiner damaligen Preview nachlesen. Durch Bandai Namco hatte ich nun erneut die Möglichkeit, das Spiel, das am 10. September erscheint, erneut persönlich anzuspielen. 

Wenn ihr euch selbst ein Bild von Tales of Arise machen wollt, könnt ihr euch ab dem 18. August eine spielbare Demo auf PS4 und PS5 herunterladen. Alle wichtigen Features wie Bosskämpfe, Kochen und Quests sind enthalten!

Ein Auftakt, der Hoffnung macht

Nachdem ich beim ersten Anspieltermin nur einen sehr kurzen Ausschnitt spielen konnte, hatte ich dieses mal mehr Zeit. Der gesamte Beginn des Spiels stand mir zur freien Verfügung. Die ersten Spielstunden sind den Entwicklern dabei wirklich gelungen. Wir starten in einer rauen Wüstenumgebung, JRPG-typisch wird gerade zu Beginn viel Zeit für das World-building verwendet. Wir sehen die Ausgangslage mit den herrschenden Rena und den unterjochten Dahna und außerdem, dass die Welt in mehrere Bereiche aufgeteilt ist, die wiederum von einzelnen Lords regiert werden. Diese konkurrieren untereinander um die Macht und müssen natürlich nach und nach ausgeschaltet werden. 

Passend zum Thema des Spiels starten wir als dahnaischer Sklave mit Gedächtnisverlust. Wir wissen nicht wer wir sind oder warum wir eine Eisenmaske tragen. Zum Glück sind alle Charaktere, denen wir begegnen, recht redselig und erzählen uns die gesamte Geschichte der Völker und Kriege. Nur wenig später bietet sich uns die Möglichkeit zur Flucht, die wir natürlich dankend annehmen. Während unseres Ausbruchs treffen wir auch auf die zweite Protagonistin Shionne, sowie die Wiederstandskämpfer, die es sich in einer Höhle bequem gemacht haben.

Tales of Arise Shionne
Die Wüstenlandschaft ist gut gelungen.

Der ganze Auftakt ist durchaus gelungen. Wir halten uns nicht allzu lange mit Nichtigkeiten auf und werden schnell in die Action geworfen. Die Geschichte wird immer mal wieder in Anime-Sequenzen erzählt. Diese sind toll animiert und geben der Welt und den Figuren mehr Charakter. Auch die Wüstenlandschaft, die mit dem neuen Cel-Shading Look ein wenig an die Badlands aus Borderlands erinnert, sieht richtig klasse aus. Die kargen Felsen und trockenen Sträucher stehen im starken Kontrast zu den üppigen Wiesen, über die ich noch vor zwei Monaten gelaufen bin. Die Grafik fängt aber beides gut ein und ich bin gespannt, welche weiteren Umgebungen mich im fertigen Spiel erwarten.

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Schon fertig?

Tales of Arise erscheint am 10. September und nach meinem Eindruck sollte es keine Probleme mit diesem Datum geben. Das Spiel wirkt schon ziemlich rund, technische Fehler oder fehlende Inhalte konnte ich nicht feststellen. Wie es in späteren Abschnitten aussieht, kann ich freilich nicht beurteilen, es würde mich aber wundern, wenn da ein Fiasko auf uns warten würde. 

Der neue Stil macht richtig was her, die Kämpfe sind flott und dynamisch und die Story bietet ausreichend Möglichkeiten, interessante Geschichten zu erzählen. Wenn mich nicht alles täuscht, sollte das Spiel auch ordentlich Umfang bieten. Tales- und JRPG-Fans können sich richtig freuen, alle anderen warten am besten den Release ab. Auch Spieler, die mit JRPGs sonst nicht so viel am Hut haben, könnten hier durchaus fündig werden.

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