Am 18. November 2022 ist es so weit โ der vierte Teil der โThe Dark Pictures Anthologyโ-Reihe geht weiter. Dieses Mal geht es mit unseren Protagonisten in ein schauriges Hotel, inspiriert von einem der berรผchtigsten Serienkiller-Ereignisse der amerikanischen Geschichte.
In einer exklusiven Preview konnten wir einige erste Einblicke in das neue Erlebnis von Supermassive Games erlangen. Welche Eindrรผcke wir mitgenommen haben und was es alles Neues gibt, auf das man sich im November freuen darf, erfahrt ihr hier.

Die Geschichte
Ende des 19. Jahrhunderts tรถtete ein gewisser Henry Howard Holmes regelmรครig Frauen um und machte sich schnell einen Namen als ein gefรคhrlicher Serienkiller. Nachdem er verhaftet, verurteilt und gehรคngt wurde, hรถrte sein Ruf aber nicht auf zu existieren. Viel mehr entstand aus seiner Geschichte eine Legende, in welcher ihm im Laufe der Zeit irgendwann ein Hotel zugeschrieben wurde, in dem er hunderte von Morde an Hotel-Gรคste begangen haben soll. Trotz des akuten Mangel an Beweisen und groรen Logiklรผcken sagt man, dass er in seinem Hotel ins Nichts fรผhrende Treppen, schall- und luftdichte Rรคume und einige Grausamkeiten mehr verbaute. Als man ihn vor Gericht fragte, weshalb er diese Morde beging, nannte er den Teufel in ihm als Grund. Im Englischen begrรผndete er seine Morde also mit โThe Devil in Meโ.
Der neue โDark Picturesโ-Ableger handelt von einem kleinen Produktionsteam, das sich auf berรผhmte Serienkiller spezialisiert hat. Im Rahmen dieses Themas dreht das Team immer wieder kleine Dokumentationen รผber eben diese berรผhmt berรผchtigten Menschen. Irgendwann geht dem Team dann aber das Geld aus und so erscheint es fast wie eine schicksalhafte Fรผgung, dass ein reicher Architekt sie in seinen Nachbau des legendรคren Mรถrder-Hotels von H. H. Holmes einlรคdt.
So begibt sich das Team rund um Produktionschef Charlie Lonnit und der Journalistin Kate Wilder auf den Weg in das Hotel. Schnell entpuppt sich das vermeintlich grandiose Set als Bedrohung fรผr alle Beteiligten und es beginnt ein Kampf um Leben und Tod, bei dem nicht selten der erste Blick trรผgt.
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Neues Gameplay, neues Inventar
Laut Angaben von Supermassive Games, bezieht der neue Teil der Reihe seine Inspirationen ganz klar aus Horror-Klassikern wie โThe Shiningโ, โSawโ, โFreitag der 13โ und vielen mehr. Mehr als Inspiration lรคsst sich hier dann aber sicherlich nicht unterstellen, denn auch der vierte Teil bietet ganz eigene und kreative Ideen, den Horror direkt an den Spieler zu bringen. Grundsรคtzlich ist man sich seinem alten Stil zwar treu geblieben, z.B. wenn es um das Thema der Entscheidungen geht und inwiefern sie sich auf die Zukunft auswirken kรถnnen, jedoch gibt es in โThe Devil in Meโ sehr viel mehr Neues zu entdecken, als es bei den Vorgรคngern der Fall war.
Abgesehen von der Tatsache, dass hier die extremsten Tode bisher passieren sollen, hat sich auch auf der Gameplay-Seite einiges getan. Neben dem langersehnten Sprinten-Feature ist es in diesem Teil auch mรถglich zu klettern, zu springen, zu balancieren und groรe Objekte zu verschieben. Hier soll zum einen ein grรถรeres Freiheits-Gefรผhl entstehen, zum anderen aber auch mehr Mรถglichkeiten geben, um sowohl das Richtige als auch das Falsche zu tun.

Nicht nur das Gameplay hat sich verรคndert, auch ein richtiges Inventar ist hinzugekommen. Hier gilt es nicht nur Hinweise oder รคhnliches einzusammeln und aufzubewahren, je nach Charakter, den man gerade spielt bieten sich auch ganz individuelle Eigenschaften bzw. Fรคhigkeiten, auf die man zugreifen kann. So hat Kate als Journalistin beispielsweise einen Stift, der Kameramann eine Kamera mit der wichtige Dinge aufgenommen werden kรถnnen, oder aber der Produktionschef eine Businesskarte, die man durchaus auch mal fรผr seinen eigenen Nutzen zweckentfremden kann. Wen man zu welchem Zeitpunkt welches Item รผbergibt oder nicht รผbergibt ist frei wรคhlbar, doch eines steht fest: Man sollte weise entscheiden, denn all diese Objekte kรถnnen potenziell einen groรen Einfluss auf das Geschehen nehmen!

Schรถner und โฆ
Klar zu erkennen war bei der kleinen Vorstellung schlieรlich auch noch, dass die Grafik einen weiteren groรen Sprung nach vorne gemacht hat. Hier begibt man sich ganz klar weiter in Richtung Next-Gen-Konsolen und zieht den Spieler noch mehr in den Bann, als es zuvor der Fall sein konnte. Mit einer Spielzeit von ca. 7 Stunden laut Supermassive Games fรคllt man zwar wieder etwas zurรผck, es wird aber klar, dass man sich als Spieler Zeit nehmen soll. Man hat mehr Raum, mehr Zeit und mehr Mรถglichkeiten, um die Welt des vierten Teils vollends erkunden und verstehen zu kรถnnen. Ob und wie viele der Charaktere von โThe Dark Pictures: The Devil in Meโ รผberleben werden, muss jeder Spieler einzeln, zu zweit online oder aber mit bis zu 5 Spielern zusammen auf der Couch selbst herausfinden, wenn der Titel dann am 18. November fรผr alle Plattformen erscheint.
