PS5: Analysten glauben an aggressive Preisstrategie, XSX deutlich günstiger?

Was würde man nur ohne Analysten machen, die uns im wöchentlichen Rhythmus mit neuen Weisheiten aus ihrer Glaskugel erhellen. Ganz vorne mit dabei ist stets der Wedbush Morgan Analyst Michael Pachter, der diesmal mit einer ziemlich steilen These um die Ecke kommt.

Mal wieder geht es um den potenziellen Preis der PS5 und Xbox Series X, wobei man alleine aufgrund der Hardwareausstattung davon ausgeht, dass die XSX etwas teurer wird. Michael Pachter sieht das allerdings etwas anders und glaubt an eine aggressive Preisstrategie seitens Microsoft, die ihre Konsole notfalls auch massiv subventionieren werden.

In der aktuellen Ausgabe von Bonus Round sagte Pachter, dass er damit rechnet, dass die PS5 für 500 US Dollar in den Handel kommen wird, während Microsoft auf ein Level darunter abzielt, womöglich sogar nur 400 US Dollar. Das wäre natürlich nur mit Subventionen möglich, um möglicherweise als erstes die 10 Millionenmarke zu erreichen.

„Microsoft hat eine ausgezeichnete Bilanz. Wenn sie den Preis um 100 Dollar senken und die ersten 10 Millionen subventionieren wollen, werden sie es tun. Ich denke, sie warten darauf, dass Sony zuerst blinkt, und dann werden sie den Preis und das Startdatum bekannt geben. Es wird zu Weihnachten 2020 sein, also sehr wahrscheinlich im November und sehr wahrscheinlich 400 US-Dollar. “

Ob Sony in diesen Preiskrieg mit einsteigt, ist schwer zu sagen, die finanziell sicherlich nicht so breit aufgestellt sind wie Microsoft, zumal man die Hardware auch nicht mehr subventionieren wollte. Das hätte man aus PS3 Zeiten gelernt. Einen Fail kann sich Sony aber auch nicht unbedingt leisten.

Der ehemalige EA und Xbox Executive Peter Moore geht zudem davon aus, dass beide Unternehmen sehr genau durchrechnen werden, wie viel man sich leisten kann, um in den ersten Monaten erfolgreich zu sein, wobei dieser weitere Faktoren wie die Software-Attachment-Rate und Service-Einnahmen sieht, die dabei eine große Rolle spielen.