PS5: Sony verbietet Verkauf von Custom Faceplates

Da hat offenbar jemand zu früh ein dickes Geschäft gewittert, dem Sony jetzt einfach mal so den Riegel vorschiebt.

Bekanntlich lassen sich die Seitenflügel der PS5 austauschen, nach dessen Ankündigung erste Shops im Netz auftauchten, die individuelle Faceplates in verschiedenen Farben anboten. Ob diese überhaupt gepasst hätten, war bis zu diesem Zeitpunkt völlig unklar.

Verkauf muss eingestellt werden

Durch die breite Berichterstattung ist natürlich auch Sony darauf aufmerksam geworden, die jetzt rechtliche Schritte gegen den Anbieter androhten, wenn er den Verkauf dieser Faceplates nicht einstellt. Das begann schon mit dem Domainnamen, den man kurzfristig geändert hat. Offenbar noch zu wenig, man will Kopien der Faceplates nicht von Drittanbietern sehen, zumindest noch nicht.

Sony beruft sich in dem Fall auf das geistige Eigentum, das sich auch auf die Faceplates erstreckt. So ist das Design der PS5 vollständig geschützt und darf auch nicht in Teilen einfach kopiert werden. Der Verkauf wurde kurzerhand weltweit untersagt, dem der besagte Anbieter auch nachkommt. Bereits getätigte Vorbestellungen dieser Faceplates werden zudem erstattet, wie man zusichert. Zudem räumt man ein, dass man jetzt „etwas klüger“ wäre, was das Markenrecht angeht.

Auf kurz oder lang dürfte Sony wohl eigene Faceplates für die PS5 anbieten oder diese zumindest lizenzieren. Schon jetzt erwartet man, dass dadurch einzigartige Sondereditionen der PS5 entstehen. Was man persönlich mit seinen Faceplates macht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Der Griff zur Sprühdose dürfte aber nicht lange auf sich warten lassen.