PS5: Spieler sorgen sich um Datenschutz beim DualSense Controller

Vergangene Woche hatte Sony den neuen PS5 DualSense Controller enthüllt, der seitdem für jede Menge Gesprächsstoff sorgt. Es gibt aber auch Kritikpunkte von vereinzelten Spielern & Co., vor allem im Hinblick auf das darin eingebaute Mikrofon.

So sind hier insgesamt drei Array-Mikrofone verbaut, die zudem in der Lage sind, spezifische Geräuschquellen herauszufiltern. Ziel damit ist es, die Stimme des Spielers exakt zu lokalisieren und alles rings herum auszublenden, etwa für einen optimalen Sprachchat.

Dass man eine solche Technik allerdings auch missbrauchen kann, darüber sorgt man sich jetzt bereits, denn theoretisch könnte man die Spieler damit auch unbewusst abhören, was mit ziemlicher Sicherheit gegen hiesige Datenschutzgesetze verstoßen würde. Allerdings ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass das Mikrofon-Feature mit solchen Hintergedanken entwickelt wurde, zumal es auch einen manuellen Off-Schalter dafür gibt.

Dennoch sieht man ein gewisses Risiko, denn nicht immer denken die Spieler daran, dass das Mikrofon auch ausgeschaltet ist. Industrie-Vertreter sehen daher die Entwickler in der Verantwortung, die ihrer Ansicht nach das Feature standardmäßig deaktivieren sollten.

Momentan sind es nur kleinere Stimmen, die das Mikrofon etwas kritisch sehen. Zumal ein Mikrofon jetzt auch nicht völlig neu in einem Haushalt ist, die inzwischen von zahlreichen Google Home-Produkten, Alexa, Sicherheitskameras und Smartphones bewohnt werden, die theoretisch dazu in der Lage wären, eine Big Brother Show aus euren Wohnzimmern zu machen. Ganz ähnliche Diskussionen gab es aber auch schon mit Microsofts Kinect und der PlayStation Camera.