Six Days in Fallujah: Atomic Games verteidigen ihr Spiel

Mit Six Days in Fallujah hat Atomic Games offenbar voll ins schwarze getroffen und sämtliche Moralapostel aus ihren Löchern getrieben. Aufgrund dessen ließ Konami als Publisher den Titel auch fallen.

Hierzu hat sich aktuell Atomic Games nochmal zu Wort gemeldet und verteidigen ihren Titel, der immer noch erscheinen soll. Zunächst gingen sie auf Konami ein und zeigen Verständnis für ihre Entscheidung.

„Die Verantwortlichen von Konami waren sehr direkt und ehrlich mit uns. Wir waren äußerst überrascht als wir die Information erhielten, dass sie das Spiel nicht mehr veröffentlichen, aber sie haben uns diverse Tage vor der offiziellen Ankündigung in Kenntnis gesetzt.“

Und auch zur Thematik von Six Days in Fallujah äußerte sich Atomic Games, die nichts falsches daran sehen. Peter Tamte von Atomic Games sagte dazu:

„Wenn wir im Film mit den Geschehnissen des Irak Krieges klar kommen, warum funktioniert das dann nicht in einem Videospiel, wo die Menschen eine viel mehr in das Geschehen eingebunden werden? Ich meine, ihr seht im Film eine Person auf dem Bildschirm und es berührt euch, richtig? Aber es ist eine ganz andere Sache, wenn man selber diese Person ist und seine eigenen Entscheidungen trifft. Plötzlich kann man die Bedeutung der Situation in einem wesentliche breiterem Spektrum betrachten. Wir waren bei der Umsetzung auch sehr behutsam und haben die involvierten Menschen, inklusive derer Familien, sehr stark mit eingebunden und respektiert. Wenn ich das Spiel eine „Interaktive Wiederherstellung“ anstelle von „Spiel“ nenne können es die Leute vielleicht wesentlich besser verstehen.“

Im übrigen wurde eine frühere Aussage, dass das Spiel bereits fertig sei, wieder korrigiert. Laut Tamte ist noch ein Feinschliff an der Grafik und der Gegner-KI notwendig. Wann Six Days in Fallujah erscheinen wird, ist nicht bekannt.

Quelle: Gamezone

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