Sony: VR wird in den nächsten Jahren allgegenwärtig sein und erschafft seine eigenen Genres

Aktuell scheint der VR-Markt etwas rückläufig zu sein und der anfängliche Hype darum ist etwas zurückgegangen. Dennoch glaubt man fest daran, dass sich VR in den nächsten Jahren deutlich etablieren und sogar eigene Genres hervorbringen wird.

So jedenfalls sieht es Sonys Lead Game Designer Michael Hampden, der selbst gerade an ‚Blood & Truth‘ für PSVR arbeitet. Innerhalb der nächsten 5 bis 25 Jahre wird VR seiner Meinung nach allgegenwärtig sein. Während zunächst nur eine handvoll bedeutender Entwicklungen daraus hervorgehen wird, erwartet er, dass sich auch eigene Genres bilden, die nur mit VR möglich sein werden.

Aktuell basieren VR-Spiele meist auf Portierungen normaler 2D-Spiele, daher sei es umso wichtiger, dass man zukünftig noch mehr Spiele entwirft, die von Grund auf für VR geschaffen wurden. Dazu müssen die Entwickler zunächst verstehen, warum sie VR als Medium gewählt haben, welche Erfahrungen mit der VR-Präsenz möglich sind, ebenso dem besonderen Surround-Design dafür, und die einzigartigen Eingabemethoden.

In 25 Jahren allgegenwärtig

Im Weiteren erwartet man, dass benutzerdefinierte Schnittstellen erschaffen werden, die Reduzierung von Motion-Sickness und die Entwicklung wahrer Killer-Apps für VR. Danach wird man sich vermutlich verstärkt dem haptischen Feedback widmen, so dass man Objekte und Strukturen in VR wirklich fühlen kann und die Erfahrungen immersiver denn je wird. Noch deutlich weiter gedacht wird VR dann laut Hampden allgegenwärtig sein, so wie man heute schon sein Smartphone nutzt.

Der Knackpunkt wird aber auch zukünftig sein, dass man den Leuten das Gefühl von VR vermitteln muss und diesen nicht einfach nur ein Video zeigt. Daher sei auch in Zukunft der stationäre Handel äußert wichtig, um die Konsumenten an VR heranzubringen. Man muss es sprichwörtlich fühlen.

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