Sony wegen Monopolstellung des PlayStation Stores verklagt

Sony sieht sich derzeit einer Verbraucherklage gegenüber, die den Japanern vorwirft eine Monopolstellung zu besetzen, in dem man Spiele ausschließlich im PlayStation Store anbietet und nicht als Game Cards bei Amazon & Co.

Der Vorwurf lautet, dass Sony die Preise dadurch nach Belieben diktiert und es quasi keinen Wettbewerb gibt. Dadurch seien digitale Spiele oftmals auch deutlich teurer als ihr physisches Pendent im Ladengeschäft. Zwar gab es mal Spiele via PSN Cards im Laden, diese wurden vor rund zwei Jahren jedoch eingestellt, mit dem Verweis, dass man direktes PSN Guthaben kaufen soll. Aber auch hier gibt es faktisch keinen Wettbewerb, da Sony diese alleinig ausgibt.

In dem Vorwurf dazu heißt es:

„Das Monopol von Sony ermöglicht es, über-kompetitive Preise für digitale PlayStation-Spiele zu verlangen, die deutlich höher sind als die physischen Preise, die auf einem wettbewerbsorientierten Einzelhandelsmarkt verkauft werden, und deutlich höher als auf einem wettbewerbsorientierten Einzelhandelsmarkt für digitale Spiele.“

Das dürften derzeit vor allem Käufer der PS5 Digital Edition zu spüren bekommen, die überhaupt keine Ausweichmöglichkeiten haben und im PlayStation Store einkaufen müssen. Zwar gibt es regelmäßig Sales und Sonderangebote, aber eben nicht zum Release. Maximal kann man auf einen Rabatt via PlayStation Plus hoffen, wenn man ein Spiel vorbestellt.

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Die einzige Möglichkeit, sich einen Rabatt im PlayStation Store zu „erschleichen“, sind Re-Seller wie Gamivo oder Eneba, die PSN Cards oftmals unter ihrem eigentlich Wert verkaufen. Wirklichen Druck auf Sony macht man damit aber auch nicht.