TEST: Get Packed: Fully Loaded – kurzweiliges Ko-op Chaos

Get Packed: Fully Loaded erschien am 29. Juli für die Playstation. Worum es sich bei dem Titel handelt und für wen er interessant sein könnte, lest ihr in diesem Test.

Umzugsfirma des Grauens

Umzüge sind im echten Leben meist keine besonders spaßige Angelegenheit. Es ist anstrengend, stressig und man muss ständig aufpassen, damit Hab und Gut nicht zu Bruch gehen. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man immerhin ein paar Freunde hat, die bereitwillig das Leid mit einem teilen. Ziemlich genauso funktioniert auch Get Packed: Fully Loaded. Im Gegensatz zu echten Umzügen macht das allerdings wirklich Spaß!

Get Packed
Noch ist alles heil – lange bleibt das aber nicht so.

Das Spielprinzip ist leicht erklärt: Wir führen eine Umzugsfirma und räumen die Eigenheime (und andere Orte) unserer Klienten leer. Wir sind auf Umzüge in letzter Minute spezialisiert und arbeiten daher immer unter Zeitdruck. Im Grunde bekommen wir für alles, was wir in der vorgegebenen Zeit in unseren Laster räumen, Geld. Wenn dabei etwas kaputt geht, bekommen wir einen kleinen Abzug. Wir steuern unsere Spielfigur aus der Draufsicht, mit L2 greifen wir mit der linken, mit R2 mit der rechten Hand. Außerdem gibt es einen Sprung und einen kurzen Spurt, mit dem wir unter anderem Regale aus der Wandverankerung reißen können.

Eines der Highlights sind die verschiedenen Umgebungen, die dem grundsätzlich simplen Spielprinzip, ähnlich wie bei Overcooked, den nötigen Pfiff geben. Mal nutzen wir ein Trampolin, um den ersten Stock zu erreichen, ein anderes Mal blockiert eine Drehtür den Eingang oder wir müssen Autos und Gabelstaplern ausweichen. Das Spiel ist eindeutig auf Zugänglichkeit und Chaos ausgerichtet. Ständig zerbrechen wir Badewannen und Betten, laufen ineinander oder stellen uns gegenseitig unfreiwillig Fallen.

Vier Freunde müsst ihr sein

Oder zumindest zwei bis drei. Der Chaosfaktor greift vor allem, wenn wir mit mehreren Personen vor einem Gerät sitzen. Ständig werden halbgare Kommandos durcheinander geschrien, andauernd entstehen kuriose Situationen. Das Spiel ist simpel und kann auch unerfahrenen Umzugshelfern innerhalb von wenigen Augenblicken erklärt werden. Get Packed: Fully Loaded funktioniert am besten als kurzweiliges Partyspiel. Man kann sich leicht abwechseln und die einzelnen Runden dauern nur wenige Minuten. Durch die verschiedenen Umgebungen ist auch für ausreichend abwechslung gesorgt.

get packed
Früher oder später geht es drunter und drüber.

Für Solo-Spieler ist das Spiel aber naturgemäß eher weniger zu empfehlen. Alleine nervt die etwas fummelige Steuerung mehr, als dass sie unterhält und man hat auch recht schnell alles gesehen. Wer also gerne in der Gruppe spielt oder auch mit Freunden oder Geschwistern zusammen ist, die selbst nur selten Games zocken, könnte mit Get Packed: Fully Loaded durchaus glücklich werden.

TEST: Get Packed: Fully Loaded – kurzweiliges Ko-op Chaos
Fazit
"Get Packed: Fully Loaded ist ein unterhaltsames Party-Spiel, für das ihr aber unbedingt ein paar Freunde vor dem Fernseher versammeln solltet. Die verschiedenen Umgebungen bieten abwechslungsreiche und herrlich absurde Herausforderungen. Chaos ist absolut vorprogrammiert. Der Inhalt ist allerdings ein wenig knapp bemessen und Solo-Spielen lohnt sch kaum."
Pro
Viel Chaos
Tolle Locations
4-Spieler Splitscreen
Contra
Wenig Inhalt
Alleine recht dröge
teils schwammige Steuerung
7.4
0
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