Bericht: Sony legt Milliarden für Studioübernahmen zur Seite

Nachdem Microsoft verstärkt auf Einkaufstour war, stellt sich nun auch Sony in dem Bereich breiter auf und hat ein dickes Budget dafür zur Seite gelegt, das in den Milliardenbereich geht.

Zuletzt hatte Sony bei Bluepoint Games, Housemarque und Firesprite zugeschlagen, was noch lange nicht das Ende der Fahnenstange zu sein scheint. Laut einem Bericht von Marsipan Games plant man weitere 13 bis 18 Milliarden für Studioübernahmen ein.

Das Ziel sei eine aggressive, aber auch kluge Strategie, bei der man genau hinschaut, welche Entwickler zu den PlayStation Studios passen. Meist gehen diese einer jahrelangen Zusammenarbeit voraus.

In dem Bericht heißt es dazu:

„Während Sony theoretisch ein sehr großes Unternehmen kaufen und es sich leisten könnte, müssen wir auch daran denken, dass sie jeden Mitarbeiter des Unternehmens übernehmen und neben den Akquisitionen viele zusätzliche Kosten auf sich nehmen müssten.

Aus diesem Grund vermuten wir, dass Sony zwar aggressiver vorgehen wird, aber immer noch sehr strategisch auswählen wird, da im Grunde alles an dem Unternehmen, das sie erwerben, in ihre Pläne und Gesamtstrategie passen muss.“

Märkte, die für Sony derzeit besonders interessant sind, sollen Japan, Kanada und Polen sein, wo die Spiele-Industrie stetig am wachsen ist. Deutschland scheint dabei außen vor, da die Politik weiterhin kein großes Interesse daran zeigt, den hiesigen Standort als bedeutenden Games-Markt zu fördern. Ist halt alles Neuland.

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Potenzielle Kandidaten gibt es jedenfalls genug, unter denen sich gerüchteweise Remedy, Rockstar Games, Crytek und weitere befinden. Keines davon hat sich bisher bewahrheitet. Darüber hinaus etabliert Sony aber auch eigene Studios, wie zuletzt das Team Asobi.

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