Cross-Gen Entwicklungen haben einen negativen Einsfluss, sagt Compulsion Games

Der Start der aktuellen Generation gestaltet sich für alle Seiten schwierig. Reine Next-Gen Games sind noch nicht profitabel genug und werden durch Cross-Gen Entwicklungen gestützt. Diese halten den Generationssprung allerdings auch zurück. Zwar betont man immer wieder, man müsse dafür keine Kompromisse eingehen, das ist aber nicht wirklich ehrlich.

So sieht es auch Compulsion Games, die Macher von We Happy Few, die klar sagen, dass es dadurch zu Einschränkungen kommt. Cross-Gen bedeutet schließlich nicht nur eine höhere Auflösung und Framerates – Gameplay-Systeme, KI-Berechnungen, Engines etc. benötigen immer mehr Rechenleistung und müssen dementsprechend an die ältere Hardware angepasst werden. Und mit älterer Hardware sind nicht nur die PS4 Pro und Xbox One X gemeint, sondern auch die bald 9 Jahre alte Base PS4. Dass das nicht funktionieren kann, liegt für jeden also klar auf der Hand, der nur ein wenig technisches Verständnis aufweist.

Und das sagt man schon in Bezug auf die Xbox, die jeher ein generationsübergreifendes Konzept verfolgt. Dass PlayStation das Ganze nicht unbedingt einfacher macht, hat man inzwischen oft genug erleben müssen. Compulsion Games sieht hier klar einen negativen Einfluss.

Im Interview mit Xbox Squad heißt es dazu.

„Das einzige, was sich negativ auswirken kann, ist, wenn Studios auf mehreren Konsolen veröffentlichen müssen. Zum Beispiel Xbox One und Series. Es gibt viele technische Einschränkungen. Es ist eine Version des Spiels, die auf beiden laufen muss, obwohl sie nicht die gleiche Performance haben.“

Xbox Squad

Publisher sind nicht ehrlich zu Spielern

Nach außen hin spielt man diese Tasche natürlich gern herunter, obwohl es nur allzu offensichtlich ist. Bereits der Debüt Trailer zu Horizon: Forbidden West versprach erheblich mehr, als das erste Gameplay-Material her gab. Auch die ersten Gameplay-Szenen aus God of War: Ragnarök in dieser Woche waren jetzt alles andere als super beeindruckend, sondern vielmehr von dem, was man schon kennt. Gleiches wird man wohl in Gran Turismo 7 erleben.

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Man muss sich also darauf einstellen, dass man echte Next-Gen Games erst sehen wird, wenn die Hersteller die Last-Gen Konsolen endgültig hinter sich lassen. Dazu müssen aber schätzungsweise je 30 Millionen Next-Gen Konsolen im Umlauf sein, bevor Publisher diesen Schritt erwägen – einzelne Ausnahmen gibt es natürlich schon.

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