Japan: Sony stampft die PlayStation Vita ein

Das Gaming-Handheld-Geschäft von Sony wird im kommenden Jahr nun endgültig zu Grabe getragen, denn wie man heute bestätigt, endet die Produktion der PlayStation Vita.

Noch bis Ende 2019 wird Sony den Handheld herstellen, danach ist Schluss, während ein Nachfolger nicht mehr geplant ist. Auch wenn die Meldung vorerst den japanischen Markt betrifft, dürfte dies auch das weltweite Todesurteil für die PS Vita sein, da sie außerhalb Japans weitaus weniger Erfolge verzeichnen konnte. Zudem zeichnete sich schon vor einigen Wochen ab, dass die Händler keine Nachlieferungen der PS Vita mehr erwarten, ebenso wurde schon das Ende der GameCards für die PS Vita bestätigt.

In der aktuellen Ausgabe der japanischen Famitsu sagte Sony Interactive Entertainment Senior Vice President, Hiroyuki Oda, nun:

„Derzeit haben wir keine Pläne für ein neues Handheld-Gerät“, so Oda. „In Japan werden wir die PlayStation Vita bis 2019 produzieren. Von dann an wird die Auslieferung beendet.“

Die aktuellen Verkaufszahlen der PS Vita belaufen sich nach aktuellem Stand bei 16 Millionen Einheiten, was nicht mal ein Viertel des Vorgängers, der PSP, ist. Dass sich die PS Vita damit dennoch solange am Markt halten konnte, ist beachtlich, zumal auch teilweise noch neue Spiele dafür erscheinen. Vielleicht kehrt sie ja irgendwann als Classic Konsolen zurück, so wie aktuell die PlayStation Classic.

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