Kurztest: BlazBlue: Central Fiction – Zurück zu alter Stärke

Mit “BlazBlue: Central Fiction” steht seit Kurzem der neueste Ableger des inzwischen doch recht kultigen Franchise in den Startlöchern, der nach dem vorherigem und doch recht holprigem Weg wieder so richtig auftrumpfen kann.

Wer den Anime zu BlazBlue (Alter Memorial) kennt, wird hier, inhaltlich der Story, sehr gut unterhalten! Das Spiel selbst lehnt an die typischen Anime Beat em Up´s mit klassischer Steuerung und Gameplay an und die 33 Charaktere lassen sich zudem angenehm bewegen.

Was neben den freischaltbaren Illustrationen und Videos, dem Replay Theater und Item Shop noch positiv in das Spiel transferiert wurde, sind die verfügbaren Spielmodi, denn davon gibt es reichlich zu probieren, welche dem Spiel neben dem „Network Mode“, also Online Modus, noch viele weitere Offline Inhalte bieten.

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Darunter gibt es beispielsweise den ‘Grim of Abyss’ Mode, in welchem man eine Welle von Gegnern besiegen muss, um sich nach oben zum Endboss Level von Kagutsuchi zu schlagen.  Der Score Attack und Speed Star Mode sorgen für eine anspannende Beat em Up Prügelei, in welchen es um die Fähigeiten Punkte und zum anderen um Zeit geht. Hier siegreich zu sein kann mitunter schon viel Übung in Anspruch nehmen, doch dafür gibt es natürlich auch einen Trainings Mode, Tutorial- und Challenge Mode. So sollte dann die Einführung in die Spielmechanik und die eigenen Fertigkeiten am Umgang der jeweiligen Charaktere vorangetrieben werden.

Auch die bekannten  Versus- und Arcade Modi sind mit dabei. Was zu guter Letzt aber das Kernstück für Fans der Serie sein dürfte, ist der sehr gut gestaltete Story Mode, in welchem man abwechselnd die packende Geschichte und auch Kämpfe erleben darf. Ausserdem offenbart der Story Mode auf unterhaltsame, spannende und inhaltlich wertvolle Weise, ergänzend zum Anime,  neue Teilstücke, welche es nicht in die animierte Serie geschafft haben.

Jedoch keine Sorge, falls man den Anime nicht kennen sollte, so wird man dennoch ordentlich und verständlich in die tiefgründigen Erlebnisse unserer Helden eingeführt, sodass die Namen „Naoto-Kurogane“, „Noel Vermillion“ und „Hazame“ in jedem Fall ein Begriff sein werden. Man erlebt eine Reise mit interessanten Charakteren, Schauplätzen und witzigen Dialogen auf dem langen Weg bis zum bitteren Ende – und sollten dennoch Fragen offen bleiben, so hat man die Möglichkeit auf ein riesengrosses Wissens Glossar zurückzugreifen, in welchem die einzelnen Charaktere, Familien, Orte, Artefakte und vieles mehr ganz genau beschrieben werden, sofern man der englischen Sprache mächtig ist. Denn das Spiel selbst bietet für uns lediglich diese Option, mit wahlweise japanischen Untertiteln.

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Auch mit zusätzlichen Inhalten stocken die Entwickler von PQube das Spiel weiter auf, seien es Charaktere, Kostümfarben oder weitere Inhalte. Audiotiv wurde hier auf den originalen Soundtrack zurückgegriffen, welcher den Spielerm das Flair der Serie musikalisch näher führt.

 

Kurztest: BlazBlue: Central Fiction – Zurück zu alter Stärke
“Persönlich finde ich BlazBlue: Central Fiction sehr gut gelungen, es macht Spass die Protagonisten durch die Story zu führen und im Kampf einzusetzen. Die freischaltbaren Illustrationen motivieren ebenso wie die freizuschaltenen Videosequenzen und Kurzfilme. Ergänzend zum Spiel kann man den Anime empfehlen, um noch weitere Story Inhalte kennenzulernen. Nach dem etwas missglückten Vorgänger präsentiert sich BlazBlue: Central Fiction nun wieder in voller Stärke und spricht vor allem die klassischen Beat em Up Fans mit Hang zu japanischen Animes an.“
8.5
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