Microsoft hält VR für unwichtig, Sony kontert smart

Microsoft hat auch weiterhin kein Interesse daran, in den VR-Markt zu investieren und tut ihn pauschal als unwichtig ab. Die Retour kommt jetzt von Sony, die ziemlich smart darauf kontern. Ganz nach dem Motto: wer nicht wagt, der gewinnt auch nicht.

Allgemein ist Microsoft im Konsolen-Bereich auch eher dafür bekannt, Dinge zu kopieren, anstatt sich selbst einen Kopf zu machen. Letztendlich soll es dann oftmals die geöffnete Geldbörse richten.

So war jüngst von Xbox-Chef Phil Spencer zu hören, dass er VR für zu isolierend hält und [ihn] niemand danach fragen würde. Insofern überlässt man das Feld gleich komplett der Konkurrenz, was sich in naher Zukunft wohl auch nicht ändern wird.

Sonys Shuhei Yoshida sieht das etwas anders, die auch schwer an Dingen arbeiten würden, wonach die Leute nicht fragen. Das ist schließlich ein Schlüssel dieser Industrie, um weiter voranzukommen und sich nicht auf alten Dingen auszuruhen.

Dass Microsoft mit VR ein wenig daneben liegt, zeigen alleine die Verkaufszahlen. Selbst wenn diese noch für keinen Mainstream-Markt sprechen, sind sie durchaus beachtlich und im Wachstum. PlayStation VR hat sich zum Beispiel in den letzten drei Jahren über 4 Millionen mal verkauft. Hinzu kommen die ganzen PC-Headsets, die in der Summe noch einmal weitaus mehr ausmachen. Unwichtig ist der VR-Markt damit also nicht, dessen Durchbruch zum Mainstream mit der nächsten Generation erwartet wird.