Pachter: Sony der größte Verlierer der E3, das Fernbleiben sei „dumm“

Seit einigen Jahren meidet Sony die E3 als zentrales Gaming-Event, nicht nur aktuell wegen Corona, schon davor hatte man beschlossen, dass dieses Format nicht mehr geeignet sei, um die eigenen Spiele vorzustellen.

Laut dem Branchen-Analyst Michael Pachter sei dies ein riesiger Fehler und mache Sony zum „größten Verlierer“ des Events, einfach weil man weder daran teilnimmt, noch irgendeinen Ersatz bietet. Das sei äußerst „dumm„, wie er in der aktuellen Ausgabe seiner SIFTD Games Show äußert.

Kosteneinsparung als Grund?

Gleichzeitig hat Pachter eine Vermutung, wonach hier unter anderem die Kosten für ein solches Event eine Rolle spielen. Mit der Abwesenheit könnte Sony rund 20 Millionen Dollar einsparen, was seiner Ansicht nach jedoch den Wert der Berichterstattung in der Presse, den man dadurch gewinnt, wiederspiegelt. Ein solches Event habe einen „unschätzbaren Wert“, insbesondere vor dem Hintergrund, was für Shows Sony auf der E3 immer abgeliefert hat. Das würde man inzwischen regelrecht vermissen, obwohl sie ein Expertenteam haben, die genau wüssten, wie man ein solches Event nutzt.

In der Tat fehlt das ein wenig, wenn man nur mal an das Mega Event von 2016 zurückdenkt, das bislang jeden Rahmen gesprengt hat. Die voraufgezeichneten State of Play-Shows & Co. sind dagegen gerade mal ein laues Lüftchen im Wind, wo jegliche Vor-Ort-Begeisterung fehlt und die Präsentationen automatisch weniger spektakulär rüberkommt.

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Was Sony als E3 Ersatz derzeit plant, ist weiterhin ungewiss. Das spekulierte Juli-Event hat sich bislang nicht bewahrheitet und für die gamescom im August sieht es momentan ebenfalls nicht so dolle aus, an der Sony offiziell wohl ebenfalls nicht teilnehmen wird.

Hoffnung gibt es lediglich auf eine neue PlayStation Experience, zu der kürzlich ein neuer Markenschutzeintrag gesichtet wurde.

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