PlayStation VR – Premium-Headsets sind immer gefragter, auch wenn der Markt schrumpft

Der Markt für VR-Systeme ist im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft, bei dem es einen großen Verlierer, aber auch große Gewinner gibt. Das Ende der Technologie bedeutet es jedoch noch lange nicht.

Wie Strategy Analytics in einem aktuellen Report schreibt, sei der Markt von 2017 auf 2018 von 1.9 Milliarden auf 1.8 Milliarden US Dollar geschrumpft, während die Absätze an verkauften Einheiten über 50 Prozent eingebrochen sind. Das liegt vor allem daran, dass die Low-Budget VR-Headsets nicht mehr gefragt sind und die User nach hochqualitativen Erfahrungen streben, die nur auf High-End Headset wie PlayStation VR, Oculus oder Vive möglich sind. Generell genießen die User die VR-Erfahrung, allerdings steigen damit auch die Qualitätsansprüche daran.

„Die wirklichen Gewinner der Jahre 2018 und 2019 stammen aus den Marktsegmenten für VR-Headsets mit höheren Preisen und höherer Qualität, vor allem aus den Marktsegmenten mit PC- oder Konsolenanbindung. Das PSVR-Headset von Sony verkauft sich weiterhin gut, und seine Position als führender Hardwareanbieter wird durch die Nachricht gestützt, dass das Headset von der PS5 unterstützt wird, wodurch Befürchtungen hinsichtlich Kompatibilitätsproblemen mit Konsolen der nächsten Generation beseitigt werden. HTC und Facebook teilen das PC-Segment, das über den Endverbraucher hinaus expandiert, vor allem in Bezug auf Anwendungsfälle für Design, Schulung und Ausbildung. Diese Segmente werden dazu beitragen, das Wachstum im Jahr 2019 und darüber hinaus voranzutreiben.“

Generell sei der VR-Markt derzeit noch ziemlich turbulent, allerdings erhofft man sich weitere Impulse durch die 5G-Netzwerk Techologie, bei der VR zu einem echten Marketing-Tool werden könnte.

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