PlayStation VR 2.0 – Das müssten laut Entwickler die Prioritäten sein

Auch wenn Sony derzeit noch nichts von einem Nachfolger von PlayStation VR hören möchte, ist es offensichtlich, dass die Technologie noch viel Platz nach oben hat. Jeder, der VR ausprobiert hat, erkennt offensichtlich die Schwächen der ersten Version, mit denen auch die Entwickler zu kämpfen haben.

Fragt man einmal direkt bei denen nach, gibt es eine klare Prioritätenliste, was Sony bei einem potenziellen Nachfolger angehen müsste, wobei ein besseres Display oder höhere Auflösungen nicht unbedingt ganz oben stehen. Hierzu geäußert hat sich einmal der Farpoint-Entwickler Impulse Gear, der insbesondere bei der Entwicklung des Aim-Controller mitgewirkt hat.

Demnach sei vor allem die Steuerung und das Controller Tracking enorm wichtig, auch wenn man mit dem Aim Controller schon sehr viel erreicht habe. Das würde man gerne weiter ausbauen und daher Move 2.0 ganz oben priorisieren. Ebenso wäre ein größeres Field of View für Impulse Gear wichtig, wodurch ein noch immersiveres Gefühl erreicht werden kann. Erst danach kämen Features wie Room Scaling oder eine bessere Auflösung, die sich allerdings so oder so stetig verbessert und Spiele noch realistischer aussehen lässt.

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Was bei Impulse Gear weniger wichtig erscheint, wäre eine kabellose Version des Headset, da sich dies direkt auf die Latenz und Grafikqualität auswirken würde. Bevor man sich solchen Dingen widmet, gäbe es noch viele andere Herausforderungen zu meistern.

Wann und ob Sony eine neue Version von PlayStation VR plant, ist derzeit völlig ungewiss. Momentan konzentriert man sich auf die aktuelle Version, da diese nach eigenen Aussagen von Grund auf für die PlayStation 4 konzipiert wurde. Somit dürfte wohl frühestens mit der PlayStation 5 mit einem Nachfolger zu rechnen sein.

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2 Comments

  1. Kabellos klingt immer schön, wäre aber auch keine “Verbesserung” welche mir wichtig wäre. Bedeutet nicht nur mehr Bildverzögerung sondern auch einen Akku am Kopf oder Körper, der nicht nur mehr Gewicht bringt sondern auch wieder extra aufgeladen werden muss. Es macht sowieso keinen Sinn eine neue VR Brille vor der PS5 zu bringen, ausser vielleicht eine bessere Cam, die für die aktuelle Generation das Tracking verbessern könnte. Aber wäre das so leicht, hätte Sony nicht mit der PSVR Veröffentlichung eine technische 1zu1 Kopie der alten Cam auf den Markt gebracht.

  2. Ein bisschen sehr kurz geraten der Artikel wie ich finde… da hätte man echt mehr zu aufführen können

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