PS5 Pro: Kaum Mehraufwand bei Entwicklungen erwartet, außer in einem Punkt

By Mark Tomson 1 comment
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Sony wird voraussichtlich in diesem Jahr die PS5 Pro auf den Markt bringen, was Entwicklern mehr Möglichkeiten bietet, ihre Spiele weiter auszureizen. Der Mehraufwand dahinter soll sich aber in Grenzen halten, bis auf in einem Punkt.

Über die Möglichkeiten der PS5 Pro diskutiert man derzeit erneut im Podcast von Moore’s Law is Dead, wo man fest damit rechnet, dass das Mid-Gen Refresh der PS5 den Fokus auf 4K Gaming und 120fps legen wird, wozu die Konsole technisch in der Lage sein wird. Ob das in breiter Masse von den Entwicklern auch genutzt wird, steht vorerst auf einem anderen Blatt.

Aus Sicht der Performance wird es bei der Entwicklung nach Einschätzung nur zu einem minimalen Mehraufwand kommen, insbesondere nicht bei den Spielen, die ohnehin schon eine 40fps Basis und VRR nutzen. Das trifft auf eine Vielzahl von Spielen schon heute zu, die dementsprechend schnell für die PS5 Pro fit gemacht werden können.

Die ersten Spiele, die PS5 Pro in der Hinsicht proftieren werden, kommen vermutlich von den First-Party-Studios, die seit einigen Monaten über entsprechende DevKits verfügen sollen. Üblicherweise können diese dann entsprechend schnell liefern, auch für bereits veröffentlichte Spiele.

KI-Upscaling wird Neuland

Etwas komplizierter sieht es mit der Implementierung von KI-Upscaling aus, das auf der PS5 Pro in irgendeiner Form zum Einsatz kommen soll. Darüber wird ebenfalls seit Monaten berichtet, was ein erster Testlauf für die PS6 sein könnte, in der KI-Features vermutlich zum Standard gehören werden. Erwähnung fanden diese Features zuletzt in dem großen Insomniac Leak, den man wie folgt kommentierte:

„Abgesehen davon könnte es sich möglicherweise um ein Textur-Upsampling mit neuronalen Netzwerken handeln, das in God of War: Ragnarok zum Einsatz kam, aber das Wort „Upscaling“ scheint hier sehr gewollt zu sein.“

Anders als nur die Auflösung und Framerate anzuheben, müssen die Entwickler hier wohl einiges nacharbeiten, um das KI-Upscaling richtig einzusetzen. Laut früheren Berichten plant Sony eine eigene Technologie, die Nvidias DLSS ähnlich sein soll.

Abgesehen von den Features wird vor allem der Preis der PS5 Pro in diesen Tagen diskutiert. Hier geht man von einer moderaten Preiserhöhung gegenüber dem Basis-Modell aus, da die Kosten für Speicher inzwischen gesunken sind. Den größten Unterschied könnte allerdings das fehlende Laufwerk ausmachen, sofern die PS5 Pro tatsächlich nur als digitale Version erscheint.

Da die PS5 Pro bisher nicht von Sony bestätigt wurde, muss man die Meldungen darum wie immer mit Vorsicht genießen.

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