PS5: Sony verzichtet bislang auf Preissenkungen im PlayStation Store

Mit dem PlayStation Store hat Sony quasi ein kleines Monopol beim Vertrieb von Spielen aufgebaut, in dem sie und die Publisher selbst darüber bestimmen können, was Spiele kosten. Insbesondere Käufer der PS5 Digital Edition sind dem ausgeliefert, die kaum Ausweichmöglichkeiten haben, um von einer Preissenkung zu profitieren.

Normalerweise fallen auch die Preise für digitale Spiele auf kurz oder lang, ausgenommen bei den First-Partys von Sony bisher. Wie ein Price-Tracker hier zeigt, gab es seit dem Launch der PS5 im vergangenen November nicht einen Preisnachlass, obwohl Launch Titel wie Marvel’s Spider-Man: Miles MoralesSackboy: A Big Adventure oder Demon’s Souls als alles andere als neu gelten. Auch PlayStation Plus User konnten bisher von keinem Rabatt profitieren. Analog dazu sind die Preise für die Retail-Versionen erheblich günstiger zu bekommen.

playstation store preise
Demon’s Souls – PS5

PS4 Spiele nach kurzer Zeit günstiger

Anders war es bei PS4 Spielen, die meist innerhalb weniger Monate schon etwas günstiger im PlayStation Store zu haben waren, darunter The Last of Us: Part 2, das nach 3 Monaten im Preis fiel und inzwischen bei 29.99 EUR angekommen ist.

The Last of Us Part II – PS4

Damit dürfte Sony auch die kürzlich bekanntgewordene Klage selbst befeuern, in denen man den Japanern eine Monopolstellung und viel zu hohe Preise im PlayStation Store vorwirft. Darin hieß es unter anderem, dass Sony den Wettbewerb mit digitalen Spielen unterbindet, in dem man ausschließlich PSN Guthaben-Karten verkauft und keine Game Cards.

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Einziger Wermutstropfen für PS5 User sind derzeit die kostenlosen Spiele via PlayStation Plus, die allerdings auch Monat für Monat diktiert werden. Von freier Auswahl kann da kaum den Rede sein. Um dennoch von Rabatten im PlayStation Store zu profitieren, bleiben momentan nur Reseller wie Gamivo, die PSN Cards günstiger verkaufen und man so indirekt den ein oder anderen Euro spart.